Verdacht der Hehlerei: Gizmodo zahlt USD 5000 für Prototypen

Ben Miller
6

Der US-Bundesstaat Kalifornien gilt nicht umsonst als Mekka für IT-Unternehmen. Zahlreiche speziellen Gesetze schützen beispielsweise Firmen vor Firmenspionage und auch vor Handel mit gestohlenene Prototypen.

Gizmodo sieht den, von ihnen für USD 5000,- “gekauften” Prototypen als “von Apple verloren” an, bei Apple wird der Prototyp als “gestohlen” gehandhabt und Apple dürfte damit auch eine bei weitem bessere rechtliche Ausgangsposition inne haben sollten sich beide Parteien vor Gericht wiedersehen.

Denn laut kalifornischem Recht hätte Gizmodo den iPhone-Prototypen gar nicht kaufen dürfen und steht deshalb nicht nur unter dem Verdacht der Hehlerei. Auch für den Finder des Prototypen sieht es wohl nicht so rosig aus. Dieser hätte den iPhone-Prototypen an den eigentlichen Besitzer aushändigen müssen. Wäre der eigentliche Besitzer nicht identifizierbar gewesen, hätte das Fundstück bei der Polizei abgegeben werden müssen.

Sowohl dem Finder als auch Gizmodo dürfte wohl klar gewesen sein, dass dieses Gerät Apple gehört. Dafür spricht wohl unwiderlegbar das von Gizmodo veröffentlichte “Review” von “Apple’s next iPhone”. Zudem zählt Gizmodo zu den größten Gadget-Blogs und bezahlt wohl auch kaum USD 5000,- für chinesische iPhone-Plagiate.

Neue Artikel von GIGA APPLE

GIGA Marktplatz