Switcher Stories: Die mit Großkatzen und Discountern (Sebastian)

Flavio Trillo
23

Die meisten Mac-User haben mit Windows angefangen. Dann kam irgendwann der Moment, in dem sie sich sagten: „Es reicht! Ich will nicht mehr!“ So oder so ähnlich ging es auch uns und deshalb erzählen wir euch hier unsere ganz persönlichen „Switcher Stories“.

Switcher Stories: Die mit Großkatzen und Discountern (Sebastian)

In Teil 1 unserer Switcher Stories berichtet Sebastian aus der Redaktion GIGA APPLE von seinem persönlichen Switcher-Moment. In den folgenden Ausgaben erfahren wir von weiteren Redakteuren, woher ihr Sinneswandel kam. Später, man höre und staune, erfahren wir auch von Mitgliedern der Redaktion GIGA Android, wie sie auf den Hund, Quatsch, den Mac gekommen sind.

Wir wollen aber auch hören, welcher Moment bei euch den Ausschlag gegeben hat. Wann und warum habt ihr PCs abgeschworen? Schreibt es in die Kommentare!

Switcher-Story #1: Sebastians Weg von Norma zum Tiger

Von einem Laptop, gekauft bei der Supermarktkette Norma, darf man generell nicht allzu viel erwarten. Ich hatte einen. Es dauerte nicht lange, da lief der Akku des tragbaren Windows-Rechners keine Stunde mehr, und bei der Bildbearbeitung schaltete sich das Gerät nach spätestens 15 Minuten wegen Überhitzung ab. Immerhin: Es schaltete sich ab, und ging nicht in Flammen auf.

Sehr zufrieden konnte ich mit dem Laptop also nicht werden, und so überlebte er gerade mal einen Wechsel des kaputten Netzteils (vielleicht 2 Jahre).

Den Entschluss zum Systemwechsel fasste ich aber nicht aufgrund der Norma-Hardware. Vielmehr plagten mich Abstürze von Windows. Außerdem werkelte ich gerne an Bildern (Nikon Capture NX 2) und Musik (Pro Tools). Und für diese Bereiche galt zumindest damals Mac OS X als erste Wahl. Ein Freund von mir schwor schon lange auf MacBook und iPod, und so war es keine Frage: 2005 wechselte ich von Windows zu OS X. Es wurde ein PowerMac G5 mit Tiger im Tank – trotz Studentenpreis eine nicht gerade günstige Anschaffung. Ich wollte Klotzen statt Kleckern. Gut so: Er hat lange zuverlässig seinen Dienst verrichtet.

Ab 2009 kam er aber immer weniger zum Einsatz. Einfacher Grund: Ein Intel-MacBook Pro mit schickem Unibody-Design. Damit erledige ich privat immer noch alle Rechneraufgaben, vor zwei Jahren habe ich lediglich eine günstige SSD und zweite Festplatte eingebaut. Läuft top! Neue Power inklusive Retina-Display steht zwar auf der Wunschliste, er wird aber noch bestimmt noch zwei Jahren im mobilen Einsatz sein. Nur auf dem Schreibtisch hat er vor ein paar Wochen mit einem gebrauchten iMac ernsthafte Konkurrenz bekommen.

In zwei Tagen, in Teil 2 unser Switcher-Stories, berichtet euch Kollege Julien, wie Übermut und Leichtsinn ihn in die Arme des Obstriesen trieben.

Weitere Themen: OS X Yosemite