Switcher Stories: Die mit Pfundskerlen und gelähmten Notebooks (Jens)

Flavio Trillo
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Die meisten Mac-User haben mit Windows angefangen. Dann kam irgendwann der Moment, in dem sie sich sagten: „Es reicht! Ich will nicht mehr!“ So oder so ähnlich ging es auch uns und deshalb erzählen wir euch hier unsere ganz persönlichen „Switcher Stories“.

Switcher Stories: Die mit Pfundskerlen und gelähmten Notebooks (Jens)

In der 6. und letzten Folge der Switcher-Stories lauschen wir erneut der Mär eines frustrierten GIGA Android-Redakteurs. Jens erzählt uns in dieser Ausgabe von seinem Weg ins Licht — oder jedenfalls hin zu einem funktionierenden, zuverlässigen Computer.

Wir wollen aber auch hören, welcher Moment bei euch den Ausschlag gegeben hat. Wann und warum habt ihr PCs abgeschworen? Schreibt es in die Kommentare!

Switcher-Story #6: Jens’ pragmatischer Wechsel in die Glückseligkeit

Ich habe von Mitte 2012 bis Ende 2013 mit einem selbst konfigurierten One-Laptop gearbeitet. Der war ordentlich stark, aber eher mäßig verarbeitet und sehr schwer. Dazu kam eine 750 GB HDD und eine ganz schlimme Tastatur: Die Verarbeitung ist eben nicht der Fokus dieser Geräte.

Anfang des Jahres 2014 war es mir dann zu viel: Meine Videoschnitt-Software stürzte mehrfach ab, Renderzeiten haben sich verlängert, ich konnte auf der Tastatur nicht ordentlich schreiben, und das Touchpad war ein schlechter Witz. Aus einem mobilen Laptop musste ich ein stationäres Gerät machen, da Tastatur und Maus immer dabei sein mussten. Ach und die Akkulaufzeit... unterirdisch. Das System setzte dem Ganzen die Krone auf, als Windows 8 das nächste Update in Angriff nahm während ich mich mitten in einem wichtigen Video-Schnitt befand. Dass ich den Vorgang nicht abbrechen konnte und geschlagene 15 Minuten warten musste, bis ich wieder arbeiten konnte, das war zuviel.

Und was kaufe ich mir jetzt? Ich brauche ein Gerät, das funktioniert. Keine großen Treibergeschichten, keine langen Wartezeiten beim hochladen, kein „Pfundskerl“ und am besten ordentlich Leistung für Videobearbeitung. Wenn es dann noch wirklich mobil wäre und eine tolle Tastatur hätte und ein großartiges Touchpad — tja, da war die Lösung dann doch schon sehr naheliegend: Es wird ein MacBook.

Aber möchte ich wirklich ein Apple-Notebook? Die Dinger sind doch überteuert und eingeschränkt und ich bin Windows gewohnt: Ein MacBook würde im ersten Moment Arbeit bedeuten. Viel Arbeit. Das System ist anders, Programme sind anders und überhaupt muss man für jeden Mist Geld ausgeben. Allerdings nutzen so ziemlich alle in unserer Branche ein MacBook — können die alle falsch liegen?

Mittlerweile bin ich mit meiner Entscheidung mehr als zufrieden. Ich klappe das Teil auf und es ist an. Es hält mehr als 1,5 Stunden, rendert unheimlich schnell, ist grandios verarbeitet und kostet heute noch rund 80% vom Neupreis. Gebraucht!

Das war der letzte Streich. In Teil 5 könnt ihr lesen, wie Kamal auf den Mac gekommen ist.

Weitere Themen: OS X Yosemite