iTry 3.0: Nokia Lumia 920 (fast) ganz ohne Kabel aufladen

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Ach ja, die Technik ist schon etwas Herrliches. In meinem iTry 3.0 lerne ich ja nun seit mehr als 2 Wochen Windows 8 und diverse auf Microsofts neuestes Betriebssystem zugeschnittene Geräte kennen. Eines davon ist das Lumia 920, für das ich vor ein paar Tagen das Fatboy-Ladekissen erhalten habe, mit dem sich das Smartphone (fast) kabellos Laden lässt.

iTry 3.0: Nokia Lumia 920 (fast) ganz ohne Kabel aufladen

Es ist natürlich nicht ganz richtig, zu behaupten, dass man sich mit dem Erwerb eines Induktions-Ladegeräts von lästigen Kabeln befreit. Denn die Ladestation selbst muss ja immer noch irgendwoher Strom erhalten, um damit dann das entsprechende Gerät zu versorgen. Dennoch ist ein Ladegerät wie der Fatboy wirklich unglaublich praktisch.

Anstatt sein Smartphone wie bisher mit dem Netzteil zu verbinden und so an den Stromkreislauf anzuschließen, reicht es aus, das Lumia 920 einfach auf das Ladegerät  zu legen. Hier kommt dann also das „kabellos“ ins Spiel. Wie auch der Mensch im Sitzsack ist das Smartphone hier dann auf einem gemütlichen Fatboy-Kissen gebettet, auf dem es sich ausruhen kann.

Ladezeit

In ausgeschaltetem Zustand beträgt die Ladezeit bei mir pro Stunde gut 30% Prozent des Akkus, was ich für eine wirklich gute Leistung halte. Vor allem, da ich mein Smartphone vor allem Abends/Nachts auflade, ist das für mich absolut akzeptabel.

Bildergalerie Fatboy Ladekissen

Induktives Laden: Die Funktionsweise

Wie funktioniert das eigentlich? Der im Lumia 920 verwendete Standard zur drahtlosen Energieübertragung hört auf den Namen Qi. Natürlich wurde dieser Begriff mit einem Hintergedanken ausgewählt, denn Qi ist das chinesische Wort für „Lebensenergie“, hier also der Saft für Smartphone-Akkus. Wie passend, dass sich das Lumia auf einem Kissen niederlegen kann, um sein Qi dort aufzufüllen. Aufgeladen wird durch elektromagnetische Induktion. Voraussetzung für diese ist, dass zwischen dem Energie-Sender (hier: dem Kissen) und dem -Empfänger (dem Lumia 920) ein geringer Abstand besteht.

Im Sender befindet sich eine Spule aus Kupferdraht, die sogenannte Induktionsspule. Ist das Kissen an Strom angeschlossen, fließt durch diese Spule Strom, wodurch ein magnetisches Wechselfeld entsteht. Durch das Annähern des Senders und des Empfängers ändert sich die magnetische Flussdichte, eine induktive Energieübertragung (also über Magnetfelder) ist das Resultat. Danach wird es ziemlich physikalisch, was den Rahmen hier definitiv sprengen würde, deshalb hoffe ich, dass euch das als laienhafte Erklärung an dieser Stelle genügt (falls ich da was komplett falsch verstanden habt, korrigiert mich bitte, Physik war leider noch nie meine Stärke).

Übrigens: Neu ist die Induktionsladung nicht, sondern wurde bereits 1831 von von Michael Faraday entdeckt, als er versucht hat, die Funktionsweise eines Elektromagneten umzukehren (anstatt Strom durch ein Magnetfeld zu erzeugen wollte er ein Magnetfeld durch Strom erzeugen). Die meisten werden die Technik bereits von elektrischen Zahnbürsten oder ihrem Herd zuhause kennen. Wie auch bei Letzterem kann das Smartphone beim induktiven Laden etwas warm werden, Sorgen bereiten muss dieses aber nicht.

Tja, und so könnt ihr also euer Nokia Lumia 920 (und natürlich auch andere Smartphones, die mit der Technik ausgestattet sind) fast ohne Kabel aufladen.

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Der iTry 3.0 wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von Saturn Berlin Europa-Center und Sony. Auch Saturn Berlin Europa-Center zwitschert, wenn ihr also über aktuelle Angebote informiert werden möchtet, folgt auch dort: @SatEuropaCenter.

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