Aktionsbündnis Winnenden - Aufforderung zum Verbot von "Killerspielen"

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11. März 2009, gegen 09:30 Uhr, betrat der 17 Jährige Tim Kretschmer die Albertville-Realschule in Winnenden und lief Amok. Das Ergebnis der Tat waren 15 Tote und 11, teils schwer, Verletzte. Aufgrund dessen gründete sich eine Gruppe mit dem Namen ”Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden”, welche solche Taten in Zukunft präventiv verhindern möchte.

Diese forderte nun, in einem offiziellen Appell an die Bundesregierung, ein Verbot von großkalibriger Waffen für Privatpersonen, sowie ein generelles Verbot von sogenannten Killerspielen. Laut der Definition des Aktionsbündnis ist ein Killerspiel, ein Spiel, in welchem man virtuell Menschen ermorden kann. In dem offiziellen Appell äußert sich die Gruppe folgendermaßen:

”Wir fordern ein generelles Verbot von Computerspielen, die die Identifikation mit dem Aggressor, die Belohnung aggressiver Handlungssequenzen wie das aktive Training bei Tötungssimulationen zum Inhalt haben.”

Ferner behauptet das Aktionsbündnis, dass unser Jugendschutz-Modell noch nicht ausreichend wäre:

”Die bestehenden Verbotsregelungen werden den Erfordernissen eines ausreichenden Schutzes vor menschenverachtenden Gewaltspielen nicht gerecht.”

Im Vergleich zu vorher ist aber das Verbot der ”Killerspiele” nicht die wichtigste Forderung der Gruppierung. Diese steht nämlich nur noch an der 2. Stelle. Wichtiger ist dem AAW das ”Generelles Verbot großkalibriger Waffen für Privatpersonen Verbot für Faustfeuerwaffen in privaten Haushalten”

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