Bayerisches Innenministerium - Herrmann fordert Verbot von Killerspielen

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Das bayerische Innenministerium mit seinem Minister Joachim Herrmann (CSU) hat heute um 11 Uhr zu einem Expertengespräch geladen, bei dem sowohl Prof. Dr. Christian Pfeiffer (Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen), als auch der CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Hans-Peter Uhl anwesend waren. Dabei ging es erneut um den Jugendschutz bei Videospielen.
Neue Ergebnisse gab es allerdings nicht. Herrmann fasste den Verlauf des Gesprächs mit alten Forderungen seiner Partei zusammen. So möchte er noch immer die Herstellung und den Vertrieb sogenannter Killerspiele mit bis zu einem Jahr Freiheitsentzug und einer Geldstrafe belegen.

”Eine ganze Generation von Kindern und Jugendlichen droht gegenüber Gewalt abzustumpfen und durch sinkende schulische Leistungen für unsere Gesellschaft verloren zu gehen.”, so Herrmann.

Überraschend kam der Zeitpunkt allerdings nicht. Am 28.09. sind in Bayern Landtagswahlen, bei denen die CSU um ihre absolute Mehrheit bangen muss.

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