Bayern vs. Killerspiele - Bayerischer Innenminister fordert Herstellungsverbot gewalthaltiger Spiele

Leserbeitrag

Nachdem heute in Berlin ein Expertengespräch mit dem bayer.Innenminister Joachim Hermann und dem Leiter des Krimin. Forschungsinstituts Niedersachsen stattfand, liegen erste Äußerungen vor.

Hermann halte den derzeitigen Jugendschutz für völlig unzureichend und fordert deswegen ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von Killerspielen. Vertöße dagegen sollten demnach mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder einem Bußgeld bestraft werden.

Außerdem bezeichnet der Minister die Handlungen in solchen Spielen als menschenverachtende, grausame Gewalttätigkeiten, bei denen der Spieler auch noch Pluspunkte dafür erhält, dass er seine Gegner auf möglichst grausame Weise zu Tode quält welche weder in die Hände von Kindern noch von Erwachsenen gehören.
Desweiteren warnt er, dass eine ganze Generation von Kindern und Jugendlichen gegenüber Gewalt abzustumpfen droht und macht die sogenannten Killerspiele für sinkende schulische Leistungen verantwortlich.

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