CDU/CSU - Verbot von Killerspielen unvermeidbar?

Leserbeitrag
36

Wir alle wissen, dass Killerspiele einen gewissen ”Reiz” auf uns ausüben. Doch genau dies, halten Wissenschaftler für gefährlich. Mit der Begründung, dass Killerspiele die Jugend ”verändert” und in den meisten Familien nicht besprochen werden, sind viele Wissenschaftler für ein Verbot von Killerspielen. Doch nicht nur Wissenschaftler sind für dieses Verbot, sondern auch die Politik. Die Parteien der jetzigen Koalition (FDP und CDU/CSU) fordern daher ein gesetzliches Verbot für die virtuelle Gewaltdarstelleung. Viele werden sich jetzt fragen: warum? Und genau das ist Thema zahlreicher Untersuchungen verschiedener Universitäten. In einer Gegenüberstellung zweier Forschungsergebnisse war eins für das Verbot und eins dagegen. Ein Ergebnis beinhaltet, dass es keinen ”negativen” Einfluss auf die heutige Jugend hat. Das andere Ergebnis ist anderer Meinung. Dieses fordert ein Verbot, mit der Begründung, dass es die aggressiven Handlungen erhöht und es somit zu mehr Amokläufen kommt. Doch der Antrag nach dem Amoklauf von Erfurt im Jahre 2002, gewalthaltige Medien zu verbieten wurde damals abgelehnt. Laut der CDU ist es heutzutage möglich, dass dieses Gesetz in Kraft tritt. Auch der Gesetzgeber sei nicht daran gehindert. Die Diskussion bleibt trotzdem offen. Ein weiterer Juristischer Aspekt ist, ob es wegen der vielen illegalen Downloads und Auslandseinkäufen überhaupt möglich ist, Killerspiele komplett aus der Welt zu schaffen. Fakt ist: Ein Verbot wird bei der heutigen Rechtslage unvermeidbar sein.

Neue Artikel von GIGA

GIGA Marktplatz