Kampf gegen Killerspiele - Schule im Schwarzwald will Kampf gegen Killerspiele aufnehmen

Leserbeitrag

Eine Schule im Schwarzwald will gegen die so genannten Killerspiele vorgehen. Der Schulleiter geht sogar so weit, zu sagen, dass Killerspiele geächtet gehören.
Ein Gymnasium in Schramberg im Schwarzwald will sich zu einer ”Killerspielfreien Schule” entwickeln. Laut Schuldirektor Bernhard Dennig würden die Gewaltspiele einen ”wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass Jugendliche zu Amokläufern werden”. Es gebe zwar keinen monokausalen Zusammenhang zwischen derlei Taten und den Spielen, sie böten den Jugendlichen allerdings ein ”verqueres Handlungsmodell für eine scheinbare Lösung ihrer Probleme und Schwierigkeiten”. In der Schule soll ein Bewusstsein geschaffen werden, dass Killerspiele schädlich seien und deswegen auch geächtet werden sollten. Es erstaune, dass manche der Auffassung seien, dass derlei Spiele wie ein Naturereignis zu akzeptieren seien, gegen das keine Gegenwehr möglich sei.

Ziel einer in der Schule gebildeten Arbeitsgruppe sei es, Eltern und Pädagogen für die Selbstverpflichtung zu gewinnen. Es soll Hilfestellung gegeben werden, wie Schüler und Eltern sinnvoll mit Medien umgehen können. Es ginge hier nicht um Verbote. Vielmehr will man die Eltern auffordern, mit ihren Kindern im Gespräch über derlei Spiele zu bleiben, um zu erfahren, was an derlei Gewaltspielen reizvoll erscheine.

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