Killerspiel-Hysterie - So werden Arbeitsplätze zerstört

Leserbeitrag

In der Politik werden seit Jahren die Säbel geschärft in der Frage, wie man dem aufgebauschten Problem mit den sogenannten Killerspielen Herr werden kann. Nachdem man nun seit geraumer Zeit dabei ist, eine ganze Spiel- und Jugendkultur zu diffarmieren, werden erste Stimmen über eine mögliche Abwanderung deutscher Spieleschmieden laut. Ein besonders renommiertes Entwickler-Studio hat sich dabei in die Debatte eingeschaltet: Crytek. Der Geschäftsführer von Crytek, Cevat Yerli, gab gegenüber pcgames.de an, dass man außer Landes gehen werde, sobald ein Generalverbot für Killerspiele verhängt werde.

Yerli: ”Ein Verbot für solche Spiele betrifft auch die Entwickler dieser Titel. Wenn in Deutschland darüber entschieden wird, nicht an den kulturellen Medien der Zukunft teilzunehmen, werden wir gezwungen sein, Deutschland zu verlassen und in andere Länder zu wechseln.”

In der Diskussion der vergangenen Monate, insbesondere nach dem grausamen Blutbad in Winnenden, standen immer wieder ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von ”gewaltverherrlichenden Computer- und Videospielen”, die in der Politik gerne auch mal unter dem Schlagwort ”Killerspiele” aufgegriffen werden.

Neue Artikel von GIGA GRUEN

GIGA Marktplatz