Killerspiele - Thema wird im Wahlkampf missbraucht

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Die Vorurteile gegen so genannte ”Killerspiele” nehmen ein immer skurileres Ausmaß an, und übernehmen nicht erst seit dem Amoklauf von Winnenden die Rolle des Sündenbocks hinsichtlich jugendlicher Gewalt.

Nun wird dieses Thema sogar dafür missbraucht, um im Wahlkampf auf Stimmenfang zu gehen. So tauchte nun ein internes Schreiben der Jungen Union Thueringen an ihren Landesvorstand, an thuer. Kreisverbaende der CDU sowie Landtagsabgeordnete der CDU auf. Darum rief sie zu einer Kampagne gegen den Spitzenkandidaten der Linken, Bodo Ramelow, auf.

Dieser hat sich mehrfach gegen eine Stigmatisierung von Computerspielen ausgesprochen und dafür extra eine Internet-Adresse ins Leben gerufen: stigma-videospiele.de

Die Junge Union wollte Ramelow mit der Kamapagne schädigen und den schlechten Ruf von ”Killerspielen” instrumentalisieren. Dazu richtete sie sogar den Internetblog ”stoppt-ramelow.de” ein und schaltete einen Internetspot, Werbung in Printprodukten und Plakatkampagnen.

Ramelow konnte diese Hetzkampagne nun jedoch gerichtlich stoppen.

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