SPIELEVERBOT - CDU macht sich mal wieder für Stasi 2.0 bereit.

Leserbeitrag

Wirken sich sogenannte Killerspiele wirklich auf das Verhalten Jugendlicher aus? Viele Studien behaupten das Gegenteil und wiederum andere bestätigen diese Vermutung seitens der Politiker. Schon vor einiger Zeit machte sich die CDU auf, gewaltverherrlichende Spiele genauer zu prüfen oder gar aus dem Handel zu vertreiben. War es vor einigen Monaten und Wochen nur reiner Gesprächsstoff, scheint man jetzt schon zu versuchen Killerspiele aus dem weltweiten Web zu verbannen, wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet.

Thomas Strobl, seines Zeichens Bundestagsabgeordneter und CDU-Generalsekretär in Baden-Württemberg sagte dazu: ”Wir prüfen das ernsthaft! Wir gehen nach Winnenden nicht zur Tagesordnung über. Wenn es einen Nachweis gibt, dass sich Killerspiele negativ auf das Verhalten Jugendlicher auswirken, dann kann das Internet kein rechtsfreier Raum sein.”

Die für Medien geltenden USK-Bestimmungen scheint Strobl dabei vollkommen außer acht zu lassen.

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