Killerspiele: Rauchen kann tödlich sein, Spielen auch

Jonas Wekenborg
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Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Auch das Land der absurden Gesetzesentwürfe. Da dem so ist, wollen wir euch diesen Vorschlag nicht vorenthalten: Computerspiele sollen künftig mit Warnhinweisen, ähnlich denen auf  Zigarettenpackungen, versehen werden.

Killerspiele: Rauchen kann tödlich sein, Spielen auch

Allerdings nur, wenn es nach einer Delegation der republikanischen Kongressmitglieder geht. So hatten sich am vergangenen Montag Kaliforniens Joe Baca und Virginias Frank Wolf für einen Gesetztesentwurf ausgesprochen, der künftig Computerspiele, oder besser Killerspiele, mit dem Label versehen sollte: WARNUNG: Brutalen Videospielen ausgesetzt zu sein wurde in Verbindung zu aggressivem Verhalten gesetzt.

Killerspiele: Zocken kann tödlich sein

Laut ihrer Einschätzung sollten demnach alle Spiele über der Klassifizierung EC (Early Childhood, Spiele für Null- bis Drei-Jährige) mit dem Stempel versehen sein.

Ob der Gesetzesentwurf in den USA tatsächlich durchkommt, ist die eine Frage, ob das dann auch noch nach Deutschland kommt, eine ganz andere. Solange belächeln wir noch die Politiker, die nach wie vor in uns Gamern und unserem liebsten Zeitvertreib eine Gefahr für die Gesellschaft sehen.

Die letzte Schlagzeile, die Computerspiele in ein schlechtes Licht rückte, war die Aussage der Sun, dass Terroristen mit „Call of Duty“ für Einsätze trainierten.

Quelle: The Hill

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