Kino 2011/ pt. 3 – Die Favoriten der GIGA-Redaktion

Immer noch Kino 2011, immer noch Jahresrückblick. Diesmal auf dem Prüfstand: Die Lieblingsfilme der GIGA-Redaktion!

Kino 2011/ pt. 3 – Die Favoriten der GIGA-Redaktion

Was kommt nach Teil 1 des Jahresrückblicks Kino und Teil 2 des Jahresrückblicks Kino? Na klar: Teil 3 des Jahresrückblicks Kino – in dem sowohl die Filmredakteure als auch der “Rest” von GIGA ihre Lieblingsfilme des Jahres kund tun.

Leute, da sind Sachen dabei… Der Wahnsinn!


1. Die Jahresfavoriten der Filmredakteure

Martin Beck

1. Drive
Ein Film wie ein Eisbad vor dem schönsten urbanen Panorama der Welt. Das einzige was hier zählt, sind Blicke und Bilder. Und Musik. Und dann auch Dialoge. Wunderbare, entspannte Dialoge. In einem Meilenstein an souveräner Coolness. In dem Ryan Gosling eine Jacke mit einem goldenen Skorpion trägt. Weil ihn das unbesiegbar macht. Und er ein echter Held ist, auch ohne viele Worte.

“Drive” wächst über jedes Kino hinaus. Bei keinem anderen Film des Jahres fühlte ich mich so verstanden wie hier.



2. Tim und Struppi
Episches Abenteuerkino für große Jungs. Mit Mysterien, Gefahren, halsbrecherischen Verfolgungsjagden und einer neckischen blonden Haartolle. Wer “Tim und Struppi” als Kind genauso liebte wie ich, wird in diesem wunderbaren Film all das wiederfinden, was ihn damals die Taschenlampe unter der Bettdecke einschalten ließ.



3. Hobo with a shotgun
Pure, ungesättigte, hemmungslos wilde Exploitation. Die in ihrer siffigen, blutverkusteten Ecke wütet und dabei immer clever genug bleibt, weder hysterischen Kindergore noch selbstironische Meta-Schnarcher von der Zwiebel zu pellen. Ne ne, “Hobo with a shotgun” ist einfach nur ein niederträchtiger Bastard. In Cinemascope. Ganz so, als hätte “Street Trash” endlich seinen buckligen Bruder gefunden.



4. Fast & Furious Five
(Fast) keine CGI-Scheiße mehr, sondern einfach nur dumm geföntes Vollgas. Der fünfte “Fast & Furious”-Film ist Männerkino für dunkelschwarze Brusthaare. Hochgepumpt, vollgetankt und bereit für sinnlose Zerstörung. Mucki-starrende Prolo-Action wie sie sein soll.



5. Sound of Noise
Was für eine Idee: Musikterroristen. Die das musikalische Unverständnis ihrer Stadt leid sind und deswegen akustische Attentate begehen. “Sound of Noise”: ein Angriff auf das Erwartete, immer einen Lacher vor allen anderen. “Das hier ist ein Gig! Sie sind unser Publikum. Hören Sie zu, dann geschieht Ihnen nichts!”

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