Top 10 Film-Spoiler: Die überraschensten Plot-Wendungen der Kinogeschichte
Achtung, Spoiler: Es gibt diese schöne Szene bei den Simpsons, in der Homer gerade aus “Empire Strikes Back” kommt und der wartenden Kino-Schlange lauthals verrät, dass Darth Vader… oha. Genau so warnen wir vor dem Lesen der folgenden Liste: Unsere Top 10 von Plot-Twists, die einem den ganzen Film versauen, wenn man sie schon weiß.
Platz 10: Die Freiheitsstatue
Einer der historischen Spoiler-Klassiker vollzieht sich im “Planet der Affen” (1968): Am Ende des Films reitet Charlton Heston den Strand hinunter, und die Freiheitsstatue ragt noch aus dem Sand. Ihm wird klar, dass er nicht auf einem fernen Planeten ist, sondern auf der Erde. Und plötzlich öffnet sich über dem ganzen Film ein weiterer Horizont.
Platz 9: Die Bale-Zwillinge
Christopher Nolans Zauber-Spektakel “The Prestige” löst sich dramatisch auf: Christian Bale spielt Zwillinge (und nicht etwa Klone, was manche fälschlich behaupten).
Platz 8: Fight Club
Where is my mind? In einem der größten Filme aller Zeiten muss Edward Norton feststellen, dass Tyler Durden (Brad Pitt) in Wirklichkeit auch er selbst ist.
Platz 7: Harry Potter und der Halbblutprinz
Ein Fest für Spoiler-Fans: Snape bringt Dumbledore um. Schon eine Woche vor Veröffentlichung des Buchs (!) leakte die entsprechende Seite des Manuskripts online, was Harry-Potter-Hasser mit Genuss quer durchs Netz verbreiteten. Wer davon verschont blieb, wurde von der Wendung überrascht, da man Snape schon fast zu den Guten gezählt hatte.
Platz 6: Shutter Island
Scorceses Thriller von 2010 wartet mit einem Twist auf, der einem den Boden unter den Füßen wegzieht: Leo DiCaprio ist gar kein Ermittler, sondern in Wirklichkeit ein psychisch kranker Schwerverbrecher und Insasse auf Shutter Island.
Platz 5: The Sixth Sense
Bruce Willis ist die ganze Zeit schon tot. Mit diesem Wissen aus dem folgenden Fake-Trailer hätte sich M. Night Shyamalans “The Sixth Sense” sicher nicht an die Spitze der Filmcharts gesetzt und keine Oscar-Nominierungen bekommen.
Platz 4: The Others
Im Grunde dasselbe Prinzip wie bei Sixth Sense: Am Ende kommt heraus, dass eigentlich sie die Geister sind. Was den ganzen Film, in dem Nicole Kidman ihre Kinder vor den nächtlichen Stimmen beschützen will, umkehrt – nicht sie werden heimgesucht, sondern spuken bei den neuen Hausbewohnern.
Platz 3: Die üblichen Verdächtigen
In Bryan Singers Oscar-gekrönten Verwirrspiel “The Usual Suspects” (1995) kommt zum Schluss heraus, dass der ganze Film nur eine Lügengeschichte des Verdächtigen “Verbal” Kint ist, der in Wirklichkeit selbst der Oberbösewicht Keyser Söze ist. Dass er die Geschichte anhand von zufälligen Fotos und Notizen an der Pinnwand des Verhörzimmers frei erfunden hat, wird dem Inspektor erst klar, nachdem Kevin Spacey schon wieder auf freiem Fuß ist. Ein meisterhafter Clou.
Platz 2: Saw
Die vermeintliche Leiche, die die ganze Zeit im Zimmer liegt, ist der Killer. “Saw” von 2004 zog viele schlechtere Psycho-Horrorstreifen ähnlichen Stils nach sich (u.a. seine Sequels), legte aber hier einen feinen Twist hin.
Platz 1: I Am Your Father
Daran führt kein Weg vorbei: Der größte Spoiler aller Zeiten ist die Auflösung des zweiten Star-Wars-Films. Überraschung: Darth Vader ist der Vater von Luke Skywalker. Das gute daran: Man kann sich die Filme trotzdem immer wieder ansehen.
Und jetzt ihr: Welches sind eure Lieblings-Spoiler?


