The Expendables 2
Ich geb’s zu: „The Expendables“ hat mir nicht gefallen. Lautes Macho-Getöse – ja bitte. Aber die völlig überladene Handlung, vollgepfercht mit viel zu vielen Nebenfiguren, die dann eigentlich doch nix zu tun haben – das hat nicht gepasst. Und da ich mit dieser Meinung scheinbar allein auf weiter Flur stehe, hat Sylvester Stallone nicht etwa daraus gelernt, sondern quetscht in Teil zwei nun sogar NOCH MEHR ehemalige Actiongrößen. Mich fragt halt keiner…

Man muss allerdings zugeben: Angesichts dieses Casts wird jeder, der in den Achtzigern auch nur einmal eine Videothek betreten hat, ganz weich in den Knien. Zu Dolph Lundgren, Stallone, Statham und Jet Li stoßen dieses Mal Direct-to-DVD Tretmühle Scott Adkins sowie zwei der größten Actionhelden aller Zeiten: Jean-Claude-van-Damme und Chuck Norris. CHUCK NORRIS! Achja, so ein Typ mit Glatze und dieser Ex- Gouverneur spielen auch noch mit.

Ersteindruck: Gut
Kinostart: August




Prometheus
Wahnsinn, dieser Trailer. Überhaupt – diese ganze Idee. Da will Ridley Scott, der Mann, dem das Kino „Blade Runner“ und „Alien“ zu verdanken hat, ein Prequel drehen, dass zwar kein „Alien“-Film im eigentlichen Sinn ist, aber die Vorlage dafür bieten. Es geht um die Wiege des Lebens, einen göttlichen Titanen und die Herkunft des legendären Space Jockeys. „Aliens“ gibt es keine – angeblich. Ihr versteht kein Wort? Wir auch nicht! Aber es ist trotzdem der Wahnsinn.

Tatsächlich wusste man bis kurz vor der Trailerankündigung so rein gar nichts über diesen Film, abgesehen von vagen Versprechungen und die Aussucht auf die Rückkehr eben jenes Mannes, der dieses Genre im Alleingang neuerfunden hat. Jetzt kann man zumindest sagen: Der Tonfall des ersten „Alien“ kehrt endlich zurück. Keine „Predator“-Battles, keine schwangeren Alienköniginnen (!). Nur purer, bösartiger Terror. Wahnsinn!

Ersteindruck: Genial
Kinostart: August




The Bourne Legacy
Ja, richtig gelesen. Bourne. Wie in: Jason Bourne. Der Mann, der Anfang des neuen Jahrtausends den Actionfilm im Alleingang revitalisierte und selbst James Bond zu dessen Neuanfang inspirierte, wird ein drittes Mal zurückkehren. Allerdings nicht in bewährter Form. Matt Damon knüpfte sein erneutes Mitwirken nämlich an die Rückkehr von Regisseur Paul Greengrass – der seinerseits keine Lust mehr hat. Macht nix – Universal hat schon passenden Ersatz für beide gefunden.

Die neue Hauptfigur wird von Jeremy Renner gespielt, der entgegen erster Gerüchte nicht in die Haut von Jason Bourne schlüpft, sondern einen neuen Agenten verkörpert. Aaron Cross heißt der, ist mindestens genauso tödlich wie Bourne und hat irgendeine Verbindung zum Star der ursprünglichen Trilogie. Welche das sein soll, weiß noch niemand. Trailer und Bildmaterial gibt es noch nicht – gespannt sind wir aber schon jetzt auf dieses Spin-Off.

Ersteindruck: Nicht möglich
Kinostart: September

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