Logic Pro/Express: Apple beschreibt manuelle CPU-Ansteuerung

Thomas Konrad
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Wie man in Logic Pro und Express effizient mit zwei, vier oder acht CPU-Kernen umgeht, beschreibt Apple in einem neu veröffentlichten Support-Dokument. Oftmals arbeitet nämlich nur ein Kern unter hoher Last, während andere Kerne kaum Aktivität zeigen. Anwender können dem mit ein paar Tricks entgegen wirken und verschiedene Threads auf mehrere Kerne aufteilen.

Logic spaltet Tasks in Threads auf. Ein CPU-Kern kann zwar mehrere Threads gleichzeitig verarbeiten, einzelne Threads lassen sich jedoch nicht auf mehrere Kerne aufteilen. Dies führt zu einer hohen Auslastung eines Kerns.

In einem Beispiel fügt Apple zu einem Software-Instrument einige Plug-ins hinzu. Diese befinden sich im direkt Kanal Out 1-2. Es arbeiten nur zwei Kerne, dafür unter hoher Last. Ohne den Klang zu verändern, kann der Anwender die Plug-ins nun auf zwei zusätzliche AUX-Kanäle verteilen. Dadurch verteilt sich die Last auf vier Kerne, Logic arbeitet effizienter. Das Signal durchwandert zunächst die AUX-Kanäle, bevor es mit Out 1-2 ausgegeben wird. Passt man die Lautstärken entsprechend an, sollte sich der Klang dabei nicht ändern, verspricht Apple.

Apple fügt hinzu, dass man bei diesem Verfahren nicht den Kanal des Intrumentes markieren sollte, da sich im “Live Input Mode” unweigerlich die Last auf einen Kern konzentriert.

Der Umkehrschluss: Logis ist noch nicht im Stande, die Last automatisch auf verfügbare CPU-Kerne aufzuteilen.

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