Projekt UltraCopier: Besser kopieren mit dem Finder

Thomas J. Weiss
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Was geschieht, wenn ein Kopiervorgang unterbrochen wird? Was, wenn es am Zielort bereits eine Datei mit gleichem Namen gibt? Mehr Komfort und Einstellungsmöglichkeiten beim Kopieren von Dateien wünschte sich Entwickler alpha_one_x86 bereits vor einigen Jahren, für Linux allerdings. Jetzt gibt es seinen UltraCopier in einer Vorversion 0.2 für den Mac – als Anreiz für weitere Entwicklungen.

alpha_one_x86 braucht Geld und Hilfe beim Portieren auf Mac OS X: Noch sieht sein UltraCopier nicht wie ein Mac-Programm aus, die plattformübergreifende Software basiert auf der Qt-Bibliothek und wirkt am Mac wie aus einer anderen Welt. Außerdem existiert noch kein Plug-in für den Finder, UltraCopier kann deshalb keine Kopiervorgänge auf dem Mac erkennen und dafür Optionen zur Verfügung stellen.

Es bleibt ein kleines Icon, das sich nach dem Start in der Menüleiste des Macs einpflanzt: Von dort aus lassen sich Kopiervorgänge starten. Das ist umständlich, doch nur so zeigt die Software, was sie kann.

UltraCopier kann beim Kopieren großer Datenmengen die Übertragungsrate auf einen festgesetzten Wert drosseln, damit der Vorgang ein System nicht völlig ausbremst. Die Software kann Fehler protokollieren und Kopiervorgänge nach einem Abbruch wieder aufnehmen. Sie zeigt eine Reihe von Optionen an, wenn sich am Zielort bereits Dateien und Ordner gleichen Namens finden. Ebenfalls möglich ist das Mitkopieren der Rechte, Kopiervorgänge lassen sich auch pausieren.

Wer gerne hätte, dass sich all diese Funktionen im Finder nutzen lassen, der kann dem Aufruf des Entwicklers folgen und nachhelfen: Er freut sich sowohl über Spenden als auch über jegliche praktische Hilfe bei der Entwicklung. Auch eine deutsche Übersetzung, die diesen Namen verdient, wäre dringend vonnöten.


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