All Points Bulletin - Entwickler meldet sich zu Wort

Leserbeitrag
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Die Enttäuschung bei den Fans war groß, als das Ende des MMO´s All Points Bulletin verkündet wurde (hier).

Nun hat sich Entwickler Luke Halliwell auf seinem Blog ausführlich zu den Fehlern von Realtime Worlds geäußert und erklärt, warum das Projekt letztendlich gescheitert ist.

”Unsere Selbstgefälligkeit zeigte sich in so vielen Punkten. Wir waren selbstgefällig, was das Spieldesign anging. Wir haben uns selbst vorgemacht, dass die Schwächen von APB bis zum Release ausgebügelt werden könnten. Wir waren bezüglich der Geschäftsplanung selbstgefällig.”

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Man habe das gesamte Kapital in den Release und die Server-Hardware von APB gesteckt, da man dachte, man würde enorm hohe Verkaufszahlen erreichen.

Halliwell weiter:

”Selbst als man uns mitteilte, dass wir unsere Jobs verlieren würden, sagte man uns nur etwas wie ’Der Markt ist im Moment sehr schwierig’…Wir hätten das niemals voraussehen können… Selbst unsere niedrigsten Erwartungen waren viel höher als die tatsächlichen Verkäufe.

Es wäre eine unglaubliche Verallgemeinerung, wenn man behaupten würde, dass die gesamte Firma selbstgefällig geworden wäre. Es wäre einigen extrem passionierten Entwicklern, die sich wirklich geschunden haben, um etwas Herausragendes zu programmieren, gegenüber sehr unfair – wie zum Beispiel die Charaktererstellung und die extrem zuverlässige Back-End-Software, um nur ein paar zu nennen (entschuldigt bitte, dass ich nicht alle guten Beispiele genannt habe). Aber leider war das alles nicht genug, um die Probleme zu meistern.”

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