Einer für alle - Refusion

Leserbeitrag

(Dominik) Warum nicht mal zwei Spielgenre miteinander vereinen, die sich eigentlich widersprechen? Wie wär’s zum Beispiel mit einer Kombination aus Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie? Geht nicht? Wenn es nach den Machern von Refusion geht, dann schon.

Einer für alle - Refusion

Die tschechischen Entwickler “Gumpanela Entertainment” haben Großes vor. Mit “Refusion” wollen sie nichts weniger als die Spielewelt revolutionieren. Dabei ist die Story ihres Sci-Fi-Games von der Stange. Die Menschen kolonisieren einen Planeten, schrecken feindliche Aliens namens Skoroman auf und es kommt wie es kommen muss, zum Krieg nämlich.

Hellhörig wird man aber spätestens, wenn vom Austragungsort der Auseinandersetzung hört. 1600 virtuelle Quadratkilometer soll das Schlachtfeld groß sein, auf dem sich bis zu 100 Spieler heiße Multiplayer-Kämpfe liefern können. Aber das ist noch nicht der Clou des Games.

Am Anfang einer Partie könnt Ihr Euch entscheiden, ob Ihr die Rolle eines Fighters oder die eines Masters übernimmt. Seid Ihr ein Fighter, dann schnappt Ihr Euch Waffen und Ausrüstung und stürzt Euch in Shooter-Manier in das Getümmel. Eure Aufgabe als Master ist hingegen eine andere. Wie bei einem Echtzeitstrategiespiel gebt Ihr Euren Einheiten Befehle und müsst für die richtige Strategie und Nachschub sorgen. Eure Soldaten sind dabei die Fighter.

“Refusion” verspricht dabei zusätzlich eine realistische Physikengine. Beschädigungen Eurer Fahrzeige müssen dabei keinen Ausfall bedeuten, Euer Truck fährt auch noch mit drei Rädern weiter. Bei einer solchen Liebe zum Detail bei gleichzeitiger Bewältigung von einer Hundertschaft von Einheiten wird Refusion wahrscheinlich zum Hardware-Härtetest. Screenshots aus dem RTS-Shooter gibt es noch nicht. Bilder von gerenderten Modelle der Fahrzeuge und Gebäude und Konzeptzeichnungen findet Ihr unter SHOTS’N’PICS. Erscheinen soll das Spiel im Dezember dieses Jahres.

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