Call Of Duty - Der dritte Streich

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(Marko) Mal wieder müssen die Deutschen den Kopf hinhalten, wenn es darum geht den zweiten Weltkrieg zu verlieren. Dieses mal im dritten Teil des Weltkrieg-Epos, bei altbekannter Story, jedoch mit vielen schönen Effekten und einem aufgebohrten Multiplayer-Modus!

Call Of Duty - Der dritte Streich

OK – wer es immer noch nicht weiss: die Deutschen haben den zweiten Weltkrieg verloren und die Alliierten haben ihn gewonnen. Auch sind die Deutschen immer die bösen Jungs und werden in Shootern gerne als Kanonenfutter benutzt. Dieser Gedanke wird auch in “Call Of Duty 3″ nicht neu erfunden, so dass die Story eigentlich fast schon unwichtig ist. Zu oft hat man das Szenario durchgespielt, zu oft die Küste der Normandie erstürmt und zu oft den Sturm auf Berlin eingeleitet. Ein alter Hut.

Da kann man nur von Glück reden, dass dieser Hut von “Call Of Duty 3″ getragen wird, das es doch tatsächlich schafft mit den vielen schönen Effekten und dem bombastischen Sound von der dürftigen Story abzulenken. Da stürzen Brücken beim Überfahren ein, Häuser werden beim Vorbeifahren gesprengt oder verschiedene Körperteile fliegen unvermittelt durch die Luft. An der Steuerung hat sich im Vergleich zum Vorgänger eigentlich nichts getan. Ist auch nicht notwenig gewesen; der zweite Teil liess sich ja wunderbar steuern.

Der Story-Mode ist relativ schnell durchgespielt, bietet aber interessante Missionen, die selbst gute Spieler eine Zeit lang unterhält. Wenn im Story-Mode dann die Luft aus ist, geht’s an den Multiplayer-Mode. Der hat ein Tuning erhalten und lässt nun 24 statt nur acht Spieler gleichzeitig an einer Spielsitzung teilnehmen. “Call Of Duty 3″ bietet zudem 9 Maps und sechs Spielmodi sowie sieben Soldatenklassen, deren Fähigkeiten in einem Ranglistensystem verbessert werden können.

Bestimmt keine Neuerfindung eines Genres, aber ein solider Spielspass, der besonders die Online-Gemeinde erfreuen wird.

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