Netzpolitik: Mehr Jugendschutz im Netz

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Das Internet, unendliche Weiten. Und vor allem für Jedermann zugängig, auch für Kinder und Jugendliche. Das möchte Bundesfamilienministerin Schröder nun mit einer Neuregelung der Netzpolitik ändern.

Netzpolitik: Mehr Jugendschutz im Netz

Kristina Schröder, Bundesfamilienministerin, CDU: Um den Jugendschutz im Internet zu verbessern, kündigte die Ministerin nun eine Neuregelung für Online-Filme und –Spiele an. Demnach sollten diese künftig nach den Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes gekennzeichnet werden.

Ziel der Aktion wäre es, Eltern, die im Netz auf Jugendschutzprogramme setzten, nachhaltig zu unterstützen und ihnen so schneller Altersempfehlungen diverser Inhalte zu präsentieren.

Während sich in der Vergangenheit viele solcher Eltern durch die nicht genaue Kennzeichnung in die Irre geführt fühlten, sollen nun Inhalte aus Film und Gaming nicht mehr durch Jugendschutz und Jugendmedienschutz gekennzeichnet werden, sondern lediglich durch ersteren.

Damit wären Anbieter solcher Produkte dazu verpflichtet, Spiele oder Filme für bestimmte Jugendschutzprogramme zu programmieren und so den Vertrieb an Kinder und Jugendliche bezüglich der Altersfreigabe leichter regulieren zu lassen. Zudem würde das die Medienerziehung stärken.

Die Selbstkontrollstelle der Computerspielewirtschaft begrüßte den Vorschlag. Felix Falk, Geschäftsführer der USK: „Damit könnten die gesetzlichen Regelungen gerade bei Computerspielen in einem zentralen Bereich wieder Anschluss an die mediale Realität finden.“

Quelle: N24

 

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