Nvidia präsentiert die unglaublichen grafischen Möglichkeiten der Cloud

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Mit der neuen Konsolengeneration trat auch die Diskussion der Cloud auf, denn was kann die eigentlich? Nvidia zeigt in einem Entwicklervideo, welche technischen Möglichkeiten mit Servern von Nvidia zu erreichen ist. Um den Inhalt des Video vollständig zu verstehen, muss man vermutlich hochgraduiert sein, dennoch wird eindrucksvoll gezeigt, welche Funktionen die Cloud übernehmen kann, wenn Grafiken berechnet werden.

Nvidia präsentiert die unglaublichen grafischen Möglichkeiten der Cloud

Nvidias CloudLight: imposante Grafikleistung

Die Berechnungen, die Nvidias Cloud übernimmt, sind alle Rechenprozesse, die bei der Simulation von Beleuchtungen anfallen. Lichtberechnungen sind schon immer eine schwierige Aufgabe für Spielsysteme, da es viel komplexer ist, als nur eine bestimmte Helligkeit anzuzeigen. Oft wirken Lichtsituationen in Spielen sehr einfach und unnatürlich, es kommt sehr selten vor, dass man von filmischen Licht reden kann.

Diesem Problem will Nvidia entgegenwirken, indem es das Licht über die Cloud rechnen lässt und der Effekt ist erstaunlich. Alle Datenmengen, die für natürliche Lichtberechnungen gebraucht werden, können mit einer geringen Latenz übertragen werden. Dadurch werden viele und langsame Rechenaufgaben auf Servern ausgeführt, auf das Endgerät übertragen und dort in die Grafik gerendert. Dadurch enstehen bessere Bilder mit weniger Leistung, die benötigt wird.

 

Nvidia CloudLight: Die Infografik genauer erklärt

Voxel-Lighting ist eine Technik, bei der versucht wird, das Zurückstrahlen von Oberflächen zu simulieren. Genauer heißt das, dass Licht von Küchenfliesen abstrahlt und die Küchenfliesen eine neues Lichtquelle sind. Das Problem bei solchen Lichtmodellen in Spielen ist die Vielzahl der Lichtquellen, womit es fast unmöglich wird, halbwegs genaue Lichtberechnungen durchzuführen.

Irradiance Maps sind nichts anderes als unscharfe Lichtquellen, also Lichter, die über ihre Lichtkante abblenden. Denn nicht jeder Scheinwerfer hat ein punktiertes Licht oder ist eine gesamte Lichtquelle, sondern wird unscharf. Häufig wirken Taschenlampen in Spielen unglaublich unnatürlich, da der Lichtkegel keinen wirklichen Lichteffekt hat, sondern nur ein bestimmter Bereich heller dargestellt wird.

Photon Emission hingegen sind Lichtpartikel-Berechnungen. Dort werden von einer Lichtquelle aus in alle Richtungen Strahlen versendet und diese werden physikalisch-richtig mit ihrer Leuchtkraft simuliert.

(Quelle: VG24/7)


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