Russische Regierung erwägt Verbot von gewalttätigen Videospielen

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Einige russische Regierungsabgeordnete fordern jetzt das Verbot von gewalttätigen Videospielen, berichtet die Prawda. Hintergrund ist eine Schießerei in Moskau, die tödliche Folgen hatte.

Russische Regierung erwägt Verbot von gewalttätigen Videospielen

Dmitry Vinogradov tötete am 7. November in einem Pharma-Unternehmen in Moskau sechs Menschen und verletzte zwei weitere. Vinogradov hatte es anscheinend auf seine Kollegen abgesehen, da sie angeblich seiner Ex-Freundin zum Beenden der Beziehung geraten haben.

Wie üblich haben einige Politiker wieder Schuldige gesucht und Gefunden: Vinogradov soll großer Fan von Rockstars “Manhunt” gewesen sein und die Gewalt im Spiel ist natürlich der einzige Grund für die Tat. Zwei Mitglieder der regierenden Partei “Einiges Russland” fordern deshalb nun ein Verbot von zumindest eingien bestimmten gewalttätigen Spielen.

Der Abgeordnete Vladimir Burmatov ist fast davon überzeigt, dass Manhunt eine große Rolle bei der Tat gespielt hat und möchte nun eine Kommission ins Leben rufen, die den Verkauf von Videospielen kontrolliert.

Via: Polygon

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