Von wegen Filmriss – 10 Film-Games, die richtig cool sind

Leo Schmidt
18

Jaja, es ist ein Kreuz mit den Spieleumsetzungen von Filmen. Zu wahren Klassikern ihres Genres haben sich diese Gurken nur insofern gemausert, als dass niemand sie jemals wieder aus dem Schädel kriegt, mit keiner noch so absurden Menge Alkohol und/oder Bleichmittel. Die besten unter ihnen mausern sich zu richtigen Legenden, etwa E.T., das beinahe die Spieleindustrie gekillt hätte, oder Street Fighter: The Movie: The Game, dessen Titel bereits andeutet, welch geniale Verhunzung um zwei Ecken hier stattgefunden hat.

Von wegen Filmriss – 10 Film-Games, die richtig cool sind

Aber wisst ihr was? Ich hasse Negativität. Ich bejahe gern, und erfreulicherweise ist in Sachen Film-Versoftung nicht alles so madig, wie es immer gerne gemacht wird. Deshalb möchte ich an der Stelle zehn meiner liebsten Games vorstellen, die auf Filmen und Filmfranchises basieren. Sie sind in keiner besonderen Reihenfolge angeordnet, so ein bisschen wie die Sätze von Jean-Claude Van Damme in Stree… oh, wartet, ich wollte ja nicht mehr meckern. Natürlich möchte ich auch dringend von Euch in den Kommentaren wissen, welche Favoriten ihr zu dem Thema habt oder wo ich ordentlich ins Fettnäpfchen getreten bin. Aber erstmal: Auf auf und davon!

Platz 10: Ghostbusters: The Video Game (2009)

Fangen wir gleich mit einem steilen Projekt an, denn wenn ich nur einen Film küren müsste, der als mein einziger Liebling der 80er Jahre gelten soll, wäre das Ghostbusters. Aus einer dermaßen stolzen und erfolgreichen Vorlage ein tolles Spiel zu machen scheint unmöglich – es sei denn natürlich, man macht einfach sowas wie den dritten Teil der Filmreihe draus.

Das Konzept ist denkbar einfach. Man nehme die Originalautoren Harold Ramis und Dan Aykroyd, trommle den Rest der Crew zusammen, inklusive des insgesamt verhaltenen Bill Murray, und lasse alle in einem irrwitzigen und würdigen Script einfach flotte Sprüche kloppen und als Kumples Spaß haben. Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle eines jungen, stummen Kadetten, der dem Sperrfeuer der Albernheiten hoffnungslos ausgeliefert ist. Ach ja, und dann gibt es natürlich noch eine paranormale Bedrohung, die unsere Dimension zerreißen könnte. Das Übliche eben.

In Third-Person-Manier stolpern wir durch bekannte Schauplätze der Filme, testen Egons noch unerprobte Waffen mit Massenvernichtungspotential, vaporisieren Schleime und Dunste und sammeln nebenbei schaurige Artefakte. Dabei zu sein, wenn Ernie Hudson, Bill Murray und Co. sich gegenseitig angesichts größtmöglicher Geisterbedrohung pfiffige Bonmots an den Kopf knallen, entfaltet eine Menge Charme, und auch mechanisch hält das Teil bei Laune. Eine sehr würdige Um- bzw. Fortsetzung, höchstwahrscheinlich deshalb, weil das Baby seinen Eltern nicht weggenommen wurde. Toll! (Die knuddligere Wii-version mit ihren extrem deformierten Cahrakteren habe ich übrigens nicht gespielt. Ihr? Dann schreibt mir doch mal, wie sie so ist.)


 Platz 9: Say hello to my little friend…. again!

Neue Artikel von GIGA GAMES