Xilence XQ: neue Flüster-Netzteile für Multi-GPU-Systeme optmiert

Matthias Schleif
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Hersteller Xilence hat in einer Pressemitteilung die sofortige Verfügbarkeit seiner neuen XQ-Netzteilseie bekannt gegeben. Diese zeichnen sich durch einige interessante technische Änderungen aus, herausragendes Merkmal dürfte aber die abeschrägte Seite sein, die durchaus Sinn macht.

Xilence XQ: neue Flüster-Netzteile für Multi-GPU-Systeme optmiert

Xilence XQ

In Versionen mit 750 Watt (), 850 Watt () und 1000W erfüllen die Modelle der neuen XQ-Serie nicht nur die jeweilgen Anforderungen für die üblichen “80+ Gold- und Platinum-Zertifizierungen”. Laut Xilence erfüllen die Netzteile auch die Anforderungen anspruchsvoller Gamer und geräuschempfindlicher Nutzer, was vor allem den beiden 60mm-Lüftern auf der abgeschrägten Seite zu verdanken sei.

Außer den drei genannten Modellen, von denen die 1000 Watt-Version eventuell noch nicht überall verfügbar ist, sollen im Sommer noch zwei kleinere Varianten mit 550 und 650 Watt kommen. Ob sich auch diese noch für SLI- oder Crossfire-Verbünde mit Nvidia oder AMD-Grafikkarten eignen hängt von den jeweiligen Modellen ab und muss zur Not halt berechnet werden. Im Prinzip ist es aber genau diese Konstellation, die Xilence bei der Entwicklung im Auge hatte.

Direct-Airflow-Konzept

Durch die abgeschrägte Seite, die beiden darunter befindlichen Lüfter sowie die zwei getrennten Kühlbereiche im Innern erreicht Xilence vor allem, dass auch die unterste der in einem Verbund arbeitenden Grafikkarte noch genug Frischluft abbekommt. Darüber hinaus konnte interne Verkabelung eingespart und die “Effizienz” verbessert werden. Die verringerte Bauhöhe und daraus folgende bessere Effizienz der Lüfter geht ausserdem mit einer verbesserten Passivkühlung einher – erst ab etwa 25% Auslastung beginne der erste Lüfter langsam mit Drehbewegungen.

Da die Modelle allesamt auch noch unter 200 Euro rangieren macht das Angebot einen runden Eindruck. Mit der Zielsetzung Richtung Multi-GPU-Systemen hat Xilence sich ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal ausgedacht. Herzlichen Glückwunsch!

Und der Haken?

Wer unbedingt will findet womöglich auch einen Haken an der Sache. Das mit dem PCB (power circuit board) direkt verlötete Frontanschlusspanel könnte womöglich so eine “Problemstelle” darstellen. Zwar wurde damit ebenfalls interne Verkabelung eingespart und die Übergangswiderstände minimiert, eine direkte Verlötung neigt aber eher dazu abzubrechen, als eine mit einem flexiblen Kabel hinten dran.

Doch warum unken, wenn Xilence es angeblich doch besser weiß? Immerhin geben sie fünf Jahre Garantie auf ihre XQ-Netzteile. Und dafür muss man sich seiner Sache schon recht sicher sein!

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