Dys4ia: Eins der schönsten biographischen Indiegames – und das einzige, das von einer Trans-Frau handelt

Dys4ia: Eins der schönsten biographischen Indiegames – und das einzige, das von einer Trans-Frau handelt

Auf der Liste der Finalisten des Indie Games Festivals 2013 taucht neben FTL oder Hotline Miami auch ein kleines, persönliches Spielchen auf, das bemerkenswert ist: Dys4ia.

Wobei Dys4ia kaum mit den genannten Games zu vergleichen ist, sondern eher eine Geschichte erzählt und nur ab und zu in Atari-2600-mäßiger Grafik ins Geschehen eingreifen lässt. Das Spiel gibt Einblick in die Erfahrungen, die die Autorin Anna Anthropy aka. Auntie Pixelante während ihrer Hormonbehandlung gemacht hat, um ihren Körper weiblicher zu machen. Die nervigen Fragen der Umwelt, die Gänge zum Arzt, die Reaktionen von Familie und Freunden, die eigene Unsicherheit – und das alles ähnlich wie eine Graphic Novel, nur in einem Game erzählt. Die Coderin nimmt nicht in Anspruch, dass ihre Sicht der Dinge repräsentativ für andere Trans-Menschen sei, bringt aber das Thema ziemlich nahe.

Hier kann man Dys4ia spielen. Dauert nur wenige Minuten, trifft aber einen Nerv. Und auch der kleine sphärische Soundtrack von Liz Ryerson kann sich hören lassen (und gratis herunterladen).

via mind’s delight

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