Musikdownloads: Umsatzanteil steigt weltweit auf 29 Prozent

Thomas Konrad
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Ganze 29 Prozent des weltweiten Gesamtumsatzes im Musikgeschäft sind im Jahr 2010 auf digitale Musikdownloads zurückzuführen, das schreibt der internationale Musikverband IFPI in seinem Jahresbericht. Der Anteil entspricht etwa 4,6 Milliarden US-Dollar Umsatz. Im Jahr zuvor lag der Anteil bei 25 Prozent.

In seinem Bericht erklärt der internationale Musikverband  IFPI zudem, dass man weiterhin darauf bedacht sei, gegen illegale Downloads vorzugehen. Vieles sei bereits geschehen: So gibt es in einigen Ländern, darunter Frankreich, Süd-Korea und Irland, bereits Maßnahmen, die illegales File-Sharing verhindern sollen. Auch die EU will demnach ihre Gesetzgebung bezüglich geistigen Eigentums erneut überprüfen. Illegale Downloads gefährden laut IFPI Arbeitsplätze massiv: Insgesamt könnten bis zum Jahr 2015 1,2 Millionen Arbeitsplätze in der Kreativbranche verloren gehen.

Um 33,2 Prozent soll der Digitalmarkt in Deutschland 2010 gewachsen sein, berichtet der Bundesverband Musikindustrie. Hierzulande sind physische Medien beliebter als im weltweiten Durchschnitt: So sind es nur elf Prozent, die das Digitalgeschäft zum Gesamtumsatz beiträgt.

Der IFPI-Bericht lässt sich als PDF-Datei laden.

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