Jeder kann ein PDF erstellen

Marco Kratzenberg

Wenn ihr ein PDF erstellen wollt, dann guckt zuerst einmal im Speichern-Dialog eures Programms nach. Oft bieten Anwendungen mittlerweile die Option, Dateien auch in diesem Format abzulegen. Ansonsten nutzt einen PDF-Drucker, der aus euren Dokumenten mit wenigen Klicks ein PDF erstellt.

Es gibt drei Hauptwege, mit denen ein PDF erstellt wird:

  • Jemand erstellt in einem Programm eine Datei und speichert das Ergebnis als PDF.
  • In einem Programm ohne Möglichkeit der PDF-Speicherung wird ein PDF-Druckertreiber aufgerufen und anstatt die Datei zu drucken, wird sie als PDF gespeichert.
  • Auf einem Scanner werden Seiten eingescannt und als PDF gespeichert – auch dafür wird ein spezielles Programm wie NAPS2 (Not Another PDF Scanner) benötigt.

PDF erstellen – in jedem Programm

Viele Office-Programme, wie etwa Microsoft Office können ihre Dateien auch als PDF abspeichern. Das kostenlose LibreOffice kann sogar PDF-Dateien öffnen und sie bearbeiten. Doch es gibt auch zahlreiche Programme, die diese Option nicht bieten. In den meisten Fällen könnt ihr dort trotzdem aus dem aktuellen Dokument ein PDF erstellenüber den Druck-Dialog. Wenn ein Programm drucken kann, kann es auch PDFs speichern!

Der Trick daran ist, dass beim Drucken das vollständige Aussehen einer Seite an den Drucker übertragen wird. Anstatt diese Daten nun auszudrucken, können PDF-Druckertreiber sie umlenken und in einer PDF-Datei ablegen. Eines der bekanntesten Programme dieser Art ist der PDFCreator. Einmal installiert könnt ihr damit PDF-Dateien in jedem Programm erstellen, das einen Drucker-Dialog hat.

Statt des normalen Druckers wird einfach dieses Programm ausgewählt und der „Druck“ gestartet. Nun öffnet sich ein Einstellungsdialog, in dem ihr die Qualität der Datei, aber auch Dinge wie etwa einen Passwort-Schutz festlegen könnt. Am Ende habt ihr aus eurem Dokument ein PDF erstellt, dass ihr problemlos weitergeben könnt – jeder kann es öffnen, wenn er einen PDF-Reader hat.

PDF komprimieren: 2 Methoden - Bild für Bild

PDF aus Scans oder Bildern erstellen

Im Grunde ist es das Gleiche, ob ihr ein PDF aus Bildern erstellt oder das Ergebnis eines Scanvorgangs als PDF speichert. Hier wie da sind Bilder die Basis und die werden einfach in ein PDF eingefügt und dann gespeichert. In erster Linie wird damit sichergestellt, dass das Ergebnis systemübergreifend geöffnet werden kann – und sich alle Bilder zusammen in einer Datei befinden.

Man könnte die Einzelnen eingescannten Seiten natürlich auch als einzelne Bilder weitergeben, aber dann muss eben jedes nacheinander geöffnet werden. Durch eine PDF-Datei kann der Leser durchblättern – vom Anfang bis zum Ende.

In beiden Fällen benötigt ihr, wie oben bereits erwähnt, spezielle Programme. Einige Drucker sind aber auch in der Lage, mehrere Vorlagen nacheinander einzulesen und sie dann als PDF auf einem USB-Stick abzuspeichern.

Anleitungen und Programme, um ein PDF zu erstellen

Weitere Themen: DiffPDF, PDF Editor

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