PDF konvertieren – in und aus Word und Excel, Bilder, HTML, Text und mehr

Marco Kratzenberg

Ein PDF ist die Möglichkeit, aus jedem druckfähigen Programm heraus eine Datei zu erzeugen, die auf jedem Rechner oder Mobilgerät geöffnet werden kann. Genauso könnt ihr eure PDFs konvertieren und sie in anderen Formaten abspeichern. Wie das geht und wo die Grenzen liegen, erklären wir hier.

Wie ein PDF entstanden ist, bestimmt, was ihr später mit dieser Datei machen könnt. Wenn ihr ein PDF konvertieren wollt, ist es extrem schwer, eine eingescannte Seite in ein Word-Dokument umzuwandeln. Auf der anderen Seite macht ein PDF, das auf einer Word-Seite beruht, kaum Probleme.

Noch leichter ist es, irgendeine beliebige Grafik- oder Office-Datei ins PDF-Format zu konvertieren. Das geschieht am einfachsten direkt im Programm, wenn es auch PDF-Dateien speichern kann. Alternativ durch einen sogenannten PDF-Druckertreiber, bei dem ihr euer Dokument als PDF speichert, anstatt es zu drucken. Ihr könnt also schon im Programm Word-Dateien in PDF umwandeln und Excel-Dateien/Tabellen als PDF speichern, braucht aber ein Hilfsprogramm, wenn ihr ein in einem Programm ein PDF erstellen wollt, das selbst kein PDF speichern kann.

Eine PDF-Datei in ein anderes Format konvertieren

Dieser Vorgang ist schon deutlich komplizierter. PDF-Dateien können die unterschiedlichsten Quellen haben; beispielsweise Texte, Scans, Bilder, Grafiken, Excel- oder Word-Dokumente... In der PDF-Datei selbst sind diese Daten in einem Format abgelegt, dass sich nicht so einfach wieder umwandeln lässt.

Eingescannte Seiten sind zum Beispiel eigentlich Bilder. Man kann nicht einfach eine Zeitungsseite in einem PDF zu einem Text konvertieren, den man bearbeiten kann. Der leichteste Schritt in solchen Fällen ist, einen PDF-Reader wie den kostenlosen PDF-XChange-Viewer zu nehmen, die PDF-Datei zu öffnen und dann den Inhalt als Bild zu konvertieren.

Mit speziellen Tools wie etwa FlexiPDF könnt ihr auch PDF-Dateien öffnen, konvertieren und teilweise sogar bearbeiten. Und das kostenlose Office-Paket LibreOffice kann sogar Text-PDFs im korrekten Layout öffnen, sie in andre Formate umwandeln und bearbeiten. Es gibt verschiedene PDF-Converter für verschiedene Zwecke, aber es hat sich herausgestellt, dass die kostenlosen Tools meist nur sehr einfachen Ansprüchen genügen. Doch auch professionelle Lösungen sind mittlerweile schon günstig zu kriegen.

20 kostenlose Officeprogramme für Windows

So könnt ihr eine Datei zu einem PDF konvertieren

Vergewissert euch zunächst, ob das entsprechende Programm mit dem die Ursprungsdatei erzeugt wurde, auch die Möglichkeit der PDF-Speicherung bietet. Wenn das geht, folgt diesen Schritten:

  1. Öffnet die zu konvertierende Datei in dem Programm.
  2. Wechselt ins Menü „Datei“ und sucht dort nach „Speichern unter“.
  3. Im anschließenden Dialog sucht in den Zielformaten das Format PDF und wählt es aus.
  4. Klickt nun auf „Speichern“.

Damit bleibt die Quelldatei bestehen, aber ihr habt sie auch als PDF vorliegen. Wenn euer Programm kein PDF speichern kann, macht dies:

  1. Installiert einen PDF-Drucker wie den PDFCreator oder den BullZip PDF Printer.
  2. Öffnet die Quelldatei in dem Programm, das ihr normalerweise zur Bearbeitung nutzt.
  3. Drückt nun die Tasten STRG + P beziehungsweise nutzt den Druckbefehl des Programms.
  4. Unter den Druckern sucht ihr nun den heraus, der den Namen des von euch installierten PDF-Druckers hat.
  5. Klickt nun auf „Drucken“.

Anschließend werdet ihr vielleicht noch nach ein paar Grundeinstellungen oder einem Namen für die PDF-Datei gefragt und habt kurz darauf das gewünschte PDF auf der Festplatte. Mit der Methode könnt ihr jede Datei zu PDF konvertieren, solange ihr ein Programm habt, das die Quelldatei öffnen kann.

PDF konvertieren – Anleitungen und Programme

 

Weitere Themen: DiffPDF, PDF Editor

Neue Artikel von GIGA TECH