Phonest: Deutsches Startup will transparentes Smartphone bauen [Update: Smartphone existiert nicht]

Thomas Lumesberger
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Der Smartphone-Markt ist stark umkämpft. Um sich mit einem Alleinstellungsmerkmal durchzusetzen, möchte ein deutsches Startup in den nächsten Tagen ein transparentes Smartphone vorstellen – und damit der Konkurrenz ordentlich einheizen.

Phonest: Deutsches Startup will transparentes Smartphone bauen [Update: Smartphone existiert nicht]
Update, 12. August: Wie sich herausgestellt hat, existiert gar kein transparentes Smartphone. Das Erfurter Startup wollte mit der detaillierten Kampagne lediglich auf Sklaverei in der Elektronikproduktion aufmerksam machen, berichtet Golem.de. Statt Informationen zum Gerät bekommen Nutzer auf der Webseite ein Video zu sehen, das auf die unmenschlichen Bedingungen in Dritte-Welt-Ländern während der Produktion von Elektronikgeräten hinweist.

Originalmeldung:

Lange Zeit galten modulare Smartphones als das „next Big Thing“ der Branche. Ein junges Unternehmen aus Erfurt Namens „phonest“ ist da anderer Meinung und setzt mit einem transparenten Smartphone alles auf eine Karte.

Genaue Details wie der Preis oder welche Spezifikationen das Gerät aufweisen wird, gibt es leider noch nicht. Allerdings sollen schon am 11. August um 18 Uhr die wichtigsten Informationen bekanntgegeben werden. Ab jenem Zeitpunkt kann das neuartige Smartphone dann auch vorbestellt werden. Die Auslieferung der ersten 5.000 Geräte wird Anfang 2017 beginnen.

Zur Umsetzung der völligen Transparenz lassen sich die Macher auch nicht in die Karten schauen. Sie wollen vermutlich auf diese Weise die Spannung hochhalten und zur Diskussion anregen. Womöglich ist der Hintergrund eine Live-Übertragung der Kamera an der Rückseite – was glaubt ihr?

5-Zoll-Display und großer Speicherplatz

Inside-Handy will zumindest erfahren haben, dass die Bildschirmdiagonale 5 Zoll betragen und auch der Speicherplatz groß genug sein soll. Auf Facebook schreiben die Macher wörtlich: „Gegeizt haben wir nicht.“

Verantwortlich für die Entwicklung des transparenten Smartphones zeichnen sich sechs Personen. Die führenden Köpfe hinter phonest sind Produktdesigner Benjamin Witte und Informatiker Marco Treutwein. Beide kennen sich seit der Schulzeit, teilen laut eigener Aussage ein ungeheures Interesse an Smartphones und Gadgets und können sich für transparente Materialien begeistern.

Quelle: Inside-Handy, Phonest

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