Bums ´nen Spieler – Ok, blöde Übersetzung aber noch blöder ist dieser Dating-Service

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Hey, du! Ja, du! Du bist ein einsamer Gamer? Du suchst nach schnellem Sex ohne Verpflichtungen? Du möchtest einem Dating-Service saftige 25 Euro im Monat für das Hosten deiner Personaldaten überweisen? Hey, dann haben wir da etwas für dich: die britische Internetseite „Shag a Gamer“. Nach dem bahnbrechenden Erfolg von „Date a Gamer“ haben sich deren Macher den neuesten Clou für die schnelllebige Online-Dating-Szene ausgedacht. Es geht um heiße Gamer-Girls, triebhafte Geeks und jede Menge Sex. Cool? Ach, seht euch den Mist doch einfach selber an.

Bums ´nen Spieler – Ok, blöde Übersetzung aber noch blöder ist dieser Dating-Service

Tom Thurlow ist derzeit auf Promo-Tour. Der britische Entrepreneur verkauft sein neuestes Baby: „Shag a Gamer“. Dafür hat sich der Chef des Online-Dienstes eine kleine Geschichte zurechtgelegt. Als die britische Kontaktseite „Date A Gamer“ vor einiger Zeit online ging, sollte allein die Liebe im Mittelpunkt stehen. Das Portal verstand sich laut Thurlow als Dienstleister für zockende Romantiker – Flirts und Liebe unter gleichgesinnten Gamern. Wie schön.

Date a Gamer: Liebe als Geschäftsmodell funktioniert offenbar nicht

Daraus wurde aber nichts. Glaubt man Thurlow, dann haben Gamer nämlich nur eins im Kopf: Sex. Anstatt auf dem Portal nach der einen, großen Liebe zu suchen, gaben sich die „Date a Gamer“-User einzig und allein ihren körperlichen Gelüsten hin. »Damit hatte bei uns niemand gerechnet. Offenbar bekommen Gamer auch bestimmte Bedürfnisse«, gab ein erstaunter Thurlow zu Protokoll.

Schöne Story. Ob man Thurlow seine kleine Schöpfungsgeschichte nun abkauft oder nicht, soll jedem selbst überlassen bleiben. Fest steht jedenfalls: »Shag a Gamer füllt die Lücke für geile Geeks, die sich online nach Sex umsehen«. So kann man es auf der Homepage des Dating-Dienstes lesen.

Nach Thurlows Aussagen kann „Shag a Gamer“ schon kurz nach dem Start die beachtliche Zahl von 260.000 Mitglieder vorweisen. Ob die sich allerdings alle im Klaren darüber sind, dass sie bei „Shag a Gamer“ als User geführt werden, darf zumindest bezweifelt werden. Schließlich hatte Eurogamer im Februar dieses Jahres aufgedeckt, dass die Datenbank von „Date a Gamer“ zum Großteil aus anderen Datenbanken zusammengemopst wurde. Dabei hatte man offenbar „vergessen“ (räusper), die User über ihre neue Mitgliedschaft zu informieren.

Wer macht denn so etwas? Offenbar jeder. Zumindest verweist Thurlow gerne darauf, dass derartig fragwürdige Starthilfen im Business Gang und Gebe sind. „Shag a Gamer“ wird sicherlich ohne krumme Hilfestellung auskommen. Schließlich verkauft sich Sex doch immer oder etwa nicht?


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