Abkürzung zu „Händen“: So wird's richtig gemacht

Selim Baykara

Die Abkürzung „zu Händen“ benötigt ihr immer dann, wenn ihr eine E-Mail oder einen formellen Brief verschickt und sicherstellen wollt, dass das Schreiben beim richtigen Ansprechpartner ankommt. Aber wie kürzt man den Begriff denn jetzt eigentlich genau ab? In diesem Ratgeber erklären wir es euch anhand von einem einfachen Beispiel.

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Egal ob ihr eine Bewerbung verschickt, ein Schreiben an das örtliche Einwohnermeldeamt aufsetzt oder eurem Geschäftspartner etwas mitteilen wollt: In vielen Fällen müsst ihr nicht nur das jeweilige Unternehmen oder die Behörde anschreiben, sondern auch dafür sorgen, dass euer Brief auf dem Schreibtisch des richtigen Ansprechpartners landet. Im deutschen Sprachgebrauch hat sich dafür der Vermerk „zu Händen“ etabliert, der in die Adresszeile eingefügt wird. Da das aber recht viel Platz einnimmt, verwendet man in der Regel eine Abkürzung für „zu Händen“.

Abkürzung für „zu Händen“ – mehrere Varianten möglich

Laut Duden, dem Standardwörterbuch der deutschen Rechtschreibung sind für den Vermerk „zu Händen“ mehrere Abkürzungen möglich:

  • z.H.
  • z.Hd.
  • z.Hdn.

Alle drei Varianten sind korrekt, am gebräuchlichsten ist aber vermutlich die Version „z.Hd.“ Beachtet zudem, dass ihr das Leerzeichen zwischen den beiden verkürzten Wörtern auch weglassen könnt. Statt „z.Hd.“ könnt ihr also auch „z. Hd.“ schreiben.

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So verwendet ihr die Abkürzung z.Hd. im Anschreiben

Die Gestaltung von Anschreiben wird in Deutschland von der Norm DIN 5008 festgelegt. Mit diesen Empfehlungen gibt das Deutsche Institut für Normung (DIN) eine Anleitung zur übersichtlichen Gestaltung von Schriftstücken und trägt damit zur problemlosen Zustellung bei. Habt ihr einen Brief verschickt, landet dieser in einem Verteilerzentrum der Post und wird dort von Maschinen gelesen. Die einheitliche DIN-Norm vereinfacht diesen Vorgang, da das Risiko von Lesefehlern bei der automatischen Anschriftenerkennung minimiert wird. Eine korrekte Adressierung ist also der sicherste Weg, damit euer Schreiben schnell beim zuständigen Ansprechpartner ankommt.

Hier zwei Beispiele für ein korrektes Anschreiben mit der Abkürzung „zu Händen“ – einmal an eine Hausanschrift, einmal an eine Postfachadresse:

Hausanschrift

Hans Mustermann AG
Personalabteilung, z.Hd. Herr Mustermann
Musterviertel
Musterstraße 45
81967 Musterstadt

Tipp: Wenn ihr an eine Hausanschrift (vollständige Adresse mit Straße) schreibt, lasst ihr zwischen der Straße und dem Ort keine Leerzeile frei. Den betreffenden Ansprechpartner setzt ihr in die Zeile unter dem Firmennamen. Müsst ihr noch einen Ortsteil oder Stadtteil hinzufügen, schreibt ihr diesen zwischen dem Namen und der Straße.

Postfachanschrift

Musteramt
z.H. Herr Mustermann
Postfach 0745
35777 Musterstadt

Tipp: Wenn ihr an eine Postfachanschrift schreibt, entfällt logischerweise die Angabe von Straße und Hausnummer, da ihr ja die Postfachnummer angebt. Die Angabe eines Ortsteils ist außerdem ebenfalls nicht notwendig.

Bei uns findet ihr noch viele weitere nützliche Tipps zum Verschicken und richtigen Beschriften von Briefen und Paketen:

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