Wie in jedem Jahr wurde auch 2016 das „Jugendwort des Jahres“ gesucht. Genauso wie in der Vergangenheit steht den meisten vermutlich auch beim diesjährigen Gewinner nur ein Fragezeichen im Gesicht, wenn man den Begriff hört. Die Jury entschied sich für den Begriff „fly sein“. Wer damit nichts anfangen kann, erfährt hier mehr über die Bedeutung von „fly sein“.

„Fly sein“: Was heißt das eigentlich?
Bildquelle: pathdoc

Hinter der Wahl stehen Jugendliche, Sprachwissenschaftler und Journalisten sowie der renommierte Langenscheidt-Verlag. An anderer Stelle findet ihr alle Hintergründe zur Wahl des Jugendworts 2016.

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Was bedeutet „fly sein“?

Wie viele andere Jugendbegriffe hat auch „fly sein“ seinen Ursprung in der Hip-Hop-Sprache.

  • Ist eine Person „fly“, dann geht sie besonders ab oder ist gut/speziell/etc. drauf.
  • Wird etwas als „fly“ bezeichnet, kann es auch besonders „in“ oder cool sein.
  • Auch Gegenstände können „fly“ sein, wenn sie einen besonderen Zustand haben.

Teenagers meeting outdoors

Bereits bei vergangenen Wahlen haben Begriffe das Rennen gemacht, die im Sprachschatz kaum zu finden waren. Auch das Jugendwort 2016, „fly“ scheint unter Jugendlichen nicht gang und gäbe zu sein. Die Jury-Mitglieder Maximilian Knab (19) und Julian Prechtl (18) merkten selber an, das Wort „fly“ zwar schon gehört, jedoch noch nicht selber verwendet zu haben. In einer Online-Abstimmung lag der Begriff auch nicht unter den meistgenannten Kandidaten. Hier lag der Ausdruck „isso“ vorne, wurde jedoch von der Jury als zu wenig kreativ empfunden und aussortiert.

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„Fly sein“: Bedeutung des Ausdrucks

Der Begriff „fly“ setzte sich in der Jury gegen Begriffe wie „bae“ oder „Tintling“ durch. Auch wenn „Fly sein“ das Jugendwort 2016 geworden ist, dürfte der Begriff Kids der 90er bekannt vorkommen, immerhin schufen „The Offspring“ mit „Pretty fly (for a white guy)“ bereits 1998 einen Ohrwurm, in dem das Wort mit gleicher Bedeutung wie heute seinen Einsatz fand.

Bei uns findet ihr viele weitere Erklärungen zu Jugend- und Internetbegriffen. So erfahrt ihr bei uns etwa, warum überall im Netz „was ist das für 1“ steht, was ein „Babo“ ist und wann man sagt, etwas sei „on fleek“.

Bildquelle: oneinchpunch

 

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