Fallout Online - Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen

Jonas Wekenborg
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Nachdem Bethesda erst kürzlich vor Gericht gezogen war, um das von Interplay in Auftrag gegebene MMO im Fallout-Universum zu beanstanden, sind noch nicht die letzten Fetzen geflogen.

Fallout Online - Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen

Publisher Bethesda, der vor einigen Jahren die Lizenzrechte an “Fallout” gekauft hatte und damit das post-nukleare Rollenspiel auf eine neue Ebene anhob, ist sauer. Man hatte damit gerechnet, mit dem Kauf der Rechte auch wirklich “alle” Rechte inne zu haben und dann kommt sowas.

Interplay beauftragt ein Entwicklerstudio, obwohl sie schon seit einiger Zeit in Geldnöten stecken, und schüren die Vorfreude der Fans auf ein “Fallout Online”. Der Gang vors Gericht bringt schließlich die Ernüchterung, denn anscheinend darf Interplay das. Man habe bei der Übereignung der Lizenzrechte lediglich alle Rechte an Einzelspieler-Titeln an Bethesda verkauft, von Mehrspieler-Spielen war damals nie die Rede.

Der Besuch beim United States Court of Appeals hatte aber doch noch eine kleine Befriedigung für Bethesda im Ärmel. Basierend auf dem Fakt, dass Interplay derzeit nicht sonderlich liquide sei, könnte ein nachhaltiger Schaden an der Fallout-Marke entstehen, sollte Interplays MMO floppen.

So entschied das Gericht, dass Interplay zwar mit der Entwicklung fortfahren dürfe, vor Launch allerdings von Bethesda einen prüfenden Blick darauf werfen lassen und die Genehmigung zur Freigabe einholen müsse.

Auf joystiq findet ihr das gesamte Urteil der Verhandlung zum Nachlesen (in Englisch).

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