Gewinnspiel: Dieses Backup-Programm schützt euch vor Erpresser-Viren

Johann Philipp

Seit letzter Woche treibt eine neue Schadsoftware ihr Unwesen: „Bad Rabbit“ infiziert den Computer, sperrt alle Daten und fordert ein Lösegeld. Wir schenken euch ein Backup-Programm, um euch vor dem Trojaner zu schützten.

Gewinnspiel: Dieses Backup-Programm schützt euch vor Erpresser-Viren
Update vom 01.11.2017, 16:45 Uhr:
Wenn ihr Opfer des Trojaners Bad Rabbit geworden seid, hilft es nur die komplette Festplatte zu löschen und neu aufzusetzen. Wer regelmäßig Backups seiner Daten anlegt, für den ist Bad Rabbit kein großes Problem. Genau dafür haben wir das Richtige: Wir schenken den ersten 100 Lesern zusammen mit EaseUS die Vollversion des Programms EaseUS Todo Backup Home. Es erstellt individuelle Backups für PC/Laptop und stellt alle Daten im Notfall schnell wieder her. Der UVP liegt bei 27 Euro. Die Software ist kompatibel mit Windows 10/8.1/8/7/Vista und XP. So einfach kommt ihr an eure Lizenz: Schreibt eine E-Mail an easeus@gewinnspiele.com mit dem Betreff „Bad Rabbit Gewinnspiel“. Wie ihr die Lizenz aktiviert, werden wir euch in der Gewinnbenachrichtigung erklären. Viel Glück.

Originalartikel vom 26.10.2017:

So gefährlich ist Bad Rabbit

Bad Rabbit klingt zwar eher nach einem angesagten Halloween-Kostüm, ist aber eine Software, die ernsthaften Schaden anrichten kann. Sie hat Ähnlichkeiten zum Trojaner WannaCry, der vor ein paar Monaten Computer in ganz Deutschland lahmlegte und unter anderem den Bahnverkehr störte. Über eine gefälschte Seite, die ein Update des Flash-Players herunterlädt, schleicht sich die Software auf den Computer, verschlüsselt alle Dateien und fordert ein Lösegeld von 0,05 Bitcoin. Das sind nach dem aktuellen Kurs umgerechnet knapp 240 Euro.

433
Emsisoft Anti Malware 12 News & Highlights

Vorsicht bei angeblichen Flah-Player-Updates

Der Sicherheitsspezialist Kaspersky berichtet, dass sich die Schadsoftware zuerst vor allem in osteuropäischen Ländern verbreitete. Doch jetzt soll sie sich immer weiter nach Mittel- und Westeuropa ausbreiten. Auch in Deutschland sind bereits erste Fälle bekannt.

Bad Rabbit gaukelt Besuchern von Webseiten vor, dass sie ein Update des Adobe-Flash-Players ausführen müssten, um die Seite zu sehen. Wer jedoch draufklickt und das angebliche Update installiert, lädt sich den Bad Rabbit auf sein Gerät. Kaspersky meint jedoch auch, dass vor allem Unternehmen das Ziel der Betrüger sein sollen. Die Angreifer infizieren gezielt Webseiten, von denen sie wissen, dass sie von Unternehmen häufig aufgerufen werden. Kaspersky spricht auch von News-Seiten, nennt aber keine konkreten Namen.

Top 7 Anti-Spy- und Anti-Telemetrie-Tools für Windows 10, 7 und 8

So schützt ihr euch vor Bad Rabbit

Seid wachsam bei einer Aufforderung zu einem Flash-Update. Verdächtig ist, wenn sich diese Aufforderung nicht in einem normalen Windows-Dialogfenster, sondern in einem kleinen Browserfenster verbirgt. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte unter Windows die Ausführung von c:\windows\infpub.dat sowie c:\Windows\cscc.dat blockieren. Diese Dateien nutzen die Angreifer, um den Computer zu sperren. Wer schon das aktuelle Windows 10 Fall Creators Update installiert hat, kann in den Einstellungen über den „überwachten Ordnerzugriff“ seine Dateien schützen.

Anwender, die in großen Netzwerken arbeiten, sollten außerdem den WMI-Service deaktivieren, um die Verbreitung über das eigene Netzwerk zu verhindern. Außerdem raten Experten, Back-ups anzulegen und wenn es schon zu spät ist, das Lösegeld nicht zu bezahlen.

Quelle: Kaspersky

Weitere Themen: Microsoft

Neue Artikel von GIGA TECH