Australischer Regierungschef: Kein “Rassismus”

Nach den wochenlangen Krawallnächten in den Pariser Vorstädten und der Verfolgung ausländischer Studenten in Russland trägt auch diese Randale rassistische Züge. Gleichwohl John Howard herbe Kritik an den Ausschreitungen am Wochenende äußerte, wollte er diese nicht mit Rassismus in Verbindung bringen. “Das ist ein Begriff, mit dem so oft um sich geworfen wird, dass ich das nicht auch tun werde”, sagte der australische Regierungschef. Ein noch fehlendes Eingeständnis?

“Dies ist ganz sicher nicht die australische Art”

Tatsächlich handelte es sich um eine Vergeltungsaktion, einen Racheakt, der allerdings einen gezielt ausländerfeindlichen Hintergrund offenbarte und sich gegen Menschen anderer Herkunft richtete. Kein Rassismus? Grenzen sind sonach wo zu ziehen? Tatsache ist, dass offensiv über Parolen und Gewaltakte eine Form der Ausländerfeindlichkeit propagiert und ausgeübt wurde.

Ein Polizeisprecher gestand die Heftigkeit der Krawalle und die Absurdität solch aggressiver Ausschreitungen ein.
“Abstoßend” seien die Vorkommnisse gewesen, dies sei “ganz sicher nicht die australische Art”, gab er zu verstehen.

Wie sind die Jugendkrawalle zu beurteilen? Handelt es sich um einen Ausnahmefall und einen Vergeltungsakt? Oder stecken in der organisierten Bewegung tiefere rassistische Wurzeln? Schreibt Eure Meinung hierzu in die COMMENTS.