Mafia erpresst surfende Pinguine!

Leserbeitrag
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(Maxi) Meine Damen und Herren, hier sehen sie das perfekte Beispiel für eine populistische Überschrift. Man nehme eine beliebige Verbrecherorganisation (Al Quaida, Yakuza oder CIA) und lasse sie eine hinterlistige Schandtat gegen putzige Tierarten ausführen und ZACK! Schon hat man den Leser in seinen Bann gezogen! MUAHAHAH!

Mafia erpresst surfende Pinguine!

Mein Plan ist teuflisch. Vielleicht sollte ich wirklich bei der Mafia anfangen. Zumindest gibt mir das Browsergame “The Mafia” die Möglichkeit dazu. Rein virtuell natürlich. Man startet mit einem gewissen Startguthaben und kann damit sein Mafia-Imperium aufbauen. Das versuchen auch noch ein paar tausend andere Spieler, denn Ihr zockt hauptsächlich gegen Eure Mitstreiter. Ihr könnt Schutzgeld erpressen, Übergriffe auf Eure Feinde planen und natürlich dem klassischen Drogenhandel und dem “horizontalen Gewerbe” Vorschub leisten. Um das alles zu ermöglichen müsst Ihr natürlich dafür sorgen, dass Ihr genügend Ressourcen habt.

Mit Ressourcen ist hauptsächlich Geld gemeint. Um eben jenes zu verdienen gibt es verschiedene Wege. Zum einen könnt Ihr Euch durch kleinere Delikte den einen, oder anderen Penny dazu verdienen, oder aber Ihr wagt Euch gleich an die großen Dinger wie zum Beispiel einen Casinoüberfall. Falls Euch das Ganze zu umständlich ist, könnt Ihr auch auf die so genannten “Premium”-Funktionen zugreifen. Wenn Ihr zum Beispiel zum ersten Mal “The Mafia” startet, erhaltet Ihr die Möglichkeit via SMS 50.000$ freizuschalten. Ihr könnt auch im Tausch gegen echte Euros Euren virtuellen Tresor füllen. Was dabei zu beachten gilt: Es ist nicht notwendig diesen Premium-Teil zu nutzen, Ihr könnt auch auf normalem Wege zum Mafia-Boss werden.

Weg von der Mafia, hin zu etwas Lässigerem. Wie wäre es denn mit Pinguinen, die surfen. Was sich im ersten Moment ziemlich ulkig anhört, wird im nächsten Moment lustige Realität. Denn genau dieses Thema nimmt sich der bald erscheinende Kinofilm “Könige der Wellen” als Hauptthema und wird für alle Animations-Fans ein Fest.

Wie so ziemlich jeder größere Animations-Film zieht auch dieser die gefürchtete Videospiel-Offensive mit sich. In diesem Fall ist Initiator der Offensive Ubisoft. Das Spiel zum Film wird also auf allen Plattformen erscheinen. Nun haben wir also das Spiel vor uns und wissen als gestandene Gamer natürlich sofort “Alle Filmumsetzungen stinken!”. In neun von zehn Fällen mag das vielleicht stimmen, aber in diesem Fall ist die Umsetzung nicht so grottig wie man meinen möchte.

Versteht mich nicht falsch, wir sprechen hier nicht vom Film-Messiah der PC-Spiele aber der große Vorteil von “KdW” ist, dass es als Surfspiel aufgemacht ist. Und jeder Gamer weiß: “Surfspiele sind cool!” Man denke nur an das großartige “Wakeboarding: Unleashed”, dass mit intuitiven Tricksystem und tollem Karrieremodus zu überzeugen wusste. Außerdem ist Surfen einfach geil!

Aber jetzt mal zum Spiel: Ihr wählt einen der Schlüsselcharaktere (alles Pinguine) des Films aus und surft mit ihnen kreuz und quer über “Pingu-Island”. Dabei ist es nicht wichtig ob Ihr als Erster ins Ziel kommt, sondern dass Ihr eine gewisse Anzahl von Punkten erreicht. Daneben gibt es noch andere Ziele wie zum Beispiel “Fahre durch zehn Tore” oder “Sammle 20 mal das Item x” die aber völlig belanglos für Euer Weiterkommen sind. Ihr braucht nur den Highscore auf der jeweiligen Strecke zu knacken. Es gibt neben einem 2-Spieler Modus auch noch den Karriere-Modus. Der ist allerdings viel zu kurz, denn nach rund 90-Minuten seid Ihr der König der Wellen. Und damit das Surfen ansich nicht zu kurz kommt, begleitet Euch auf allen Kursen eine Riesenwelle die es zu reiten gilt. Neben der Welle gibt es auch noch andere Tricks, wie zum Beispiel das Grinden über Bambusrohre. Das Tricksystem ist solide und wird Euch in der heutigen Sendung vorgestellt.

Ihr seht also, wer heute Abend nicht dabei ist, ist selber Schuld!

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