Apple-Patentanträge beschreiben Nachrichten ohne SMS-Server und reale soziale Netzwerke

Florian Matthey
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Zwei Patentanträge aus Cupertino beschreiben mögliche Neuerungen für zukünftige iPhone-Generationen. Ein Antrag vom November letzten Jahres beschreibt die Möglichkeit, Nachrichten nicht mehr über SMS-Server, sondern direkt über die reguläre Telefon-Verbindung zu verschicken. Ein weiterer Antrag aus dem Jahr 2008 befasst sich mit sozialen Netzwerken auf realen Events.

Der Kurznachrichten-Patentantrag erläutert die Kapazitätsprobleme, die dadurch entstehen können, dass beim Verschicken von SMS immer ein Server zwischen Sender und Empfänger zum Einsatz kommen muss. Über das normale Handy-Telefonnetzwerk ließen sich Textnachrichten in Audiosignale verwandeln und direkt zu anderen Handys übermitteln, auch ließen sich Handys für gesprochene Nachrichten wie ein Walkie Talkie einsetzen. Außerdem befasst sich Apple mit der Möglichkeit, Textnachrichten vorlesen zu lassen, um den Benutzer nicht zu sehr von anderen Aufgaben wie das Führen eines Fahrzeugs abzulenken.

Der zweite Patentantrag beschreibt die Möglichkeit, Ad Hoc “Tokens”, also kleine Datenblöcke über eine Bluetooth- oder WLAN-Verbindung mit anderen Benutzern in der unmittelbaren Umgebung auszutauschen. So könnten sich mehrere Anwender auf Events wie einer Messe, Konferenz oder einem Konzert zu “iGroups” zusammenfinden und direkt Informationen austauschen.

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