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Adobe startet Image-Kampagne

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Auf einer eigens eingerichteten Unterseite des Unternehmens bekennt Adobe: We love choice. Dort wird darauf eingegangen, dass man offene Webprojekte unterstützte und Innovation nur entstehen könne, wenn Programmierer die Freiheit haben, ihre Technologien frei zu wählen und sie nicht durch künstliche Barrieren an ihrer Arbeit gehindert würden. Man habe schon in der Vergangenheit diese Philosophie verfolgt, das PDF-Format habe zum Beispiel für Dokumente die Grenze zwischen verschiedenen Betriebssystemen gesprengt. Auch geht man auf der Seite auf das Engagement für das Open Screen Project ein, mit dem Inhalte auf möglichst vielen mobilen Geräten erfahrbar sein sollen – per Flash, versteht sich. Man verfolge und unterstütze aber auch Webtechnologien wie HTML 5 und H.264.

In einem offenen Brief weisen die Adobe-Mitgründer Chuck Geschke und John Warnock auf die Wichtigkeit offener Märkte hin, und dass sich einzelne Unternehmen nicht einmauern dürften – eine Aussage, die eindeutig auf Apple gemünzt ist, die Adobe, insbesondere Flash, von ihren Systemen ausschließen wollen.

Apple selbst wird in amerikanischen Zeitungsanzeigen angesprochen. Hier wird großformatig angekündigt: "Wir lieben Apple". Es folgen im Kleinen weitere Aussagen wie "Wir lieben Kreativität", "Wir lieben Innovation" oder "Wir lieben Apps". Abgeschlossen werden die Anzeigen jedoch mit einer Spitze gegen Apple, die man getrost als Aufforderung zur nächsten Runde in dieser Schlammschlacht betrachten darf: "Was wir nicht lieben sind diejenigen, die euch die Freiheit nehmen zu wählen was ihr kreiert, wie ihr es kreiert und wie ihr das Internet erlebt."

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