Ahnenforschung leicht (er) gemacht

Franziska Huebscher

Es gerät wieder in Mode, dass sich die Menschen wieder fragen, woher sie eigentlich kommen und wie weit ihr Familienstammbaum zurückzuverfolgen ist. Inzwischen ist dies ein sehr beliebter Teil in den klassischen Hochzeitszeitungen. Die neue Verbindung kann hier ganz besonders gut verdeutlicht werden.

Aber auch, wenn man den Stammbaum nur für sich anfertigt, ist es ein lohnenswertes Unterfangen. So kann man nicht nur erfahren, von wem man abstammt. Auch weiterführende Informationen über Privatangelegenheiten und eventuell vererbbare Krankheiten kann man den teilweise gut geführten und erhaltenen Dokumenten entnehmen. Auch ist es möglich, dass man verschiedene Familienmitglieder, die durch Schicksalsschläge oder familiäre Angelegenheiten getrennt wurden, wiederfindet und wenn möglich Kontakt zu ihnen aufnimmt. Die Familiengeschichte spielt auch in einigen Berufen eine tragende Rolle. Sollte man Beispielsweise in die Fußstapfen des Vaters oder Urgroßvaters treten möchten, hilft es zu sehen aus welchen Kreisen sie kamen und welchen Umgang sie pflegten. So hat man die Möglichkeit das traditionelle Vorgehen mit den Bedingungen der modernen Zeit zu kombinieren und so eventuell etwas Einzigartiges zu schaffen.

Informationen übersichtlich verarbeiten

Es ist nur schwierig bei der Ausarbeitung den Überblick zu behalten. Eine Stammbaum Software, die auf betobia.de vorgestellt und verglichen wird, kann da sehr hilfreich sein. Die einzelnen Programme bieten die Möglichkeit verschiedene Informationen in einer Art Steckbrief zu vermerken. Ebenso kann man für die einzelnen Personen Bilder einpflegen. So wird der Stammbaum auch optisch interessant. Die meisten Programme sind mit dem Internet verknüpft. Einige kann man, auch wenn es nicht kostenfrei ist, auch ohne das Internet nutzen.

Egal, wofür man sich entscheidet, Informationen zu seiner oder der einer bekannten Person herauszufinden, ist eine sehr interessante, spannende, wie zeitaufwendige Angelegenheit, wenn man sich allein auf die Suche begibt und niemanden beauftragt. Umso weiter man in die Vergangenheit eintaucht, desto schwieriger wird die Suche. Die Durchsicht der einzelnen Unterlagen in Kirchenblättern oder ähnlichem kann einige Zeit in Anspruch nehmen und eventuell nicht von Erfolg gekrönt sein. So kann es geschehen, dass einige wichtige Dokumente, die für die Rückverfolgung  notwendig sind, zerstört wurden oder verlustig gegangen sind und ein anderer Weg der Suche eingeschlagen werden muss. Eine übersichtliche Anlage des Stammbaumes hilft zielgerichteter zu verfahren und den Überblick zu behalten.

Bild: © Jorma Bork / PIXELIO

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