All Points Bulletin geht offline

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All Points Bulletin wurde vor seinem Start Ende Juni diesen Jahres mit Vorschusslorbeeren überhäuft. Immerhin zeichnete sich unter anderem Grand Theft Auto-Erfiner Dave Jones für das Spiel verantwortlich, welches insgesamt 5 Jahre Entwicklungszeit beanspruchte. Das Ergebnis konnte dann nicht überzeugen. Das GTA-ähnliche Onlinespiel, in dem man zusammen mit anderen Spielern entweder als Gesetzteshüter oder Krimineller sein Glück versuchte, scheiterte an langweiligen Missionen und einer überholten Grafik.

Nachdem zuvor bereits das Entwicklerstudio Real Time Worlds insolvent ging und 250 Mitarbeiter ihren Job verloren, werden in den kommen Tagen die Server nun endgültig vom Netz genommen. Auf der Spieleplattform Steam ist das Spiel bereits jetzt nicht mehr zu finden und auch die Ingame-Währung lässt sich nicht mehr kaufen (via golem.de). Im offiziellen Spieleforum schreibt Chefdesigner Dave Jones: “Ich wünschte, wir hätten die Chance, das Spiel in die Richtung zu entwickeln, die wir uns vorgestellt haben.”

Gerüchteweise könnte sich nun Epic Games die Rechte an dem Spiel sichern. Da der Entwickler (Gears of War, Unreal) die Technologie hinter All Points Bulletin entwickelt hat, könnte man die Entwicklung wieder aufnehmen und das Spiel in veränderter Form neu starten. Bei Epic Games kommentiert man etwaige Verhandlungen nicht. “Wir haben alle Hände voll zu tun mit Gears of War 3, Bullet Storm und dem kürzlich angekündigten Project Sword. Wenn es Gespräche gäbe, wären sie vertraulich”, so Sprecherin Dana Cowley.

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