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Android: Oracle verklagt Google wegen Java-Patenten

Frank Ritter

Google habe bei der Entwicklung von Android “wissentlich, direkt und wiederholt Oracles intellektuelles Eigentum entwendet” so Oracle-Sprecherin Karen Tillman. Oracle hatte erst dieses Jahr den Java-Entwickler Sun aufgekauft. Laut der Urheberrechtsbeschwerde habe Android, einschließlich der Dalvik Virtual Machine.

Google hat im Jahr 2007 bekanntgegeben, dass die Java-Implementation in Android keine Urheberrechte verletze. Google hat sich mit der Android-Variante von Java weit von den ursprünglichen Standards entdfernt, was dem Konzern Kritik einbrachte. Oracle sieht sich mit der eigenen Java-Implementation für verschiedene Handytypen jedoch als Mitbewerber von Google und behauptet nun, just in einem Moment, da Android immer erfolgreicher wird, dass Google trotzdem patentierte Java-Technologie unlizenziert benutze. Hochrangige Google-Vertreter wie CEO Eric Schmidt und Senior Vice President of Operations Urs Hölzle waren in den 1990er Jahren bei Sun maßgeblich an der Entwicklung von Java beteiligt. Google hat sich zu den Vorwürfen noch nicht geäußert, da noch keine Details der Beschwerde beim Such-Konzern eingegangen sei.

Klagen und Beschwerden wegen angeblicher Verletzungen von Softwarepatenten sind in den USA an der Tagesordnung. In der Regel werden diese durch Vergleichs- oder Lizenzzahlungen ausgeglichen. In einigen Fällen werden auch Gegenklagen eingereicht, die dazu führen, dass die beteiligten Parteien gegenseitig ihre Vorwürfe fallen lassen.

Oracles Patentbeschwerde gegenüber Google

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