woofer
Mikro-Blogging war gestern, ab heute wird wieder makro gebloggt: Wo Twitter höchstens 140 Zeichen zulässt, verlangt der neue Dienst Woofer mindestens 1400 Zeichen. So können endlich wieder komplexe Inhalte transportiert werden, die Sprache wird nicht mehr ins Unerträgliche gekürzt — und ansonsten funktioniert Woofer wie Twitter.

woofer-screenshot
Das ganze ist natürlich ein Seitenhieb auf den Hype um immer kürzere und schnellere Echtzeitkommunikation im Netz. Statt Gezwitscher also Wuff-Wuff. Die Regeln von Woofer sind simpel: Statt einem Maximum von Zeichen wird ein Minimum angegeben.

Die Homepage gibt drei Tipps, wie (so viele!) 1400 Zeichen erreicht werden können: Sei eloquent, benutze Adverbien, und n.a.b. (niemals Abkürzungen benutzen).

Der Woofer-Spaß stammt von der Internet-Firma Join the Company, die damit auch ihr Online-Spiel Shuffletime bewerben will. Ein gelungener Coup, würde ich sagen.

Hier geht’s zu Woofer.

* gesponsorter Link