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Apple: Betrugsfälle gehen weiter

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Die aktuellen Fälle, von denen golem.de berichtet, sind exakt so aufgebaut wie beim letzten Mal: In den Verkaufscharts von Büchern tauchen vermehrt bislang unbekannte Werke eines einzelnen Anbieters in den oberen Plätzen auf. Kurze Zeit später stellt sich heraus, dass diese unwillentlich von Kunden gekauft wurden, deren Konten gehackt wurden. Dieses mal handelt es sich um chinesische Reiseführer des Anbieters WiiSHii Network. Pikant: Die Webseite TheNextWeb hatte WiiShii Network schon zuvor als verdächtig eingestuft und war somit schon weiter als Apple selbst. Schon am 5. Juli wurden dort betrügerische Fälle gemeldet.

Weitere verdächtige Anbieter sind Brighthouse Labs sowie die Entwickler Charismaist und Storm8. Ersteres ist eine App Farm, deren diverse Anwendungen im Wesentlichen wertlos sind, letzte tauchten plötzlich auf Rechnungen auf. Allen gemeinsam ist, dass jegliche Kontaktmöglichkeiten fehlen. Dies ist sicher einer der größten und im Grunde am leichtesten zu behebenden Schwachstellen in Apple Geschäftsmodell. Dort war man letzte Woche noch auf der Suche nach Sicherheitsexperten. Ob diese inzwischen gefunden wurden, ist unbekannt. Zu den aktuellen Fällen gibt es noch keine Stellungnahme.

Auf macrumors gibt es darüber hinaus Hinweise, dass die Daten geknackter iTunes-Daten professionell in chinesischen Foren gehandelt werden. Offenbar handelt es also nicht um einen Glückstreffer, bei dem jemand zufällig an diverse Daten kam, sondern um ein strukturelles Problem.

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