Apple: iOS 4 beseitigt mehr als 60 Sicherheitslücken

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Gestern veröffentlichte Apple sein neues mobiles Betriebssystem iOS 4 (wir berichteten). Dieses schließt auch mehr als 60 Sicherheitslücken, die vor allem das WebKit betreffen.

In einem Support-Dokument von Apple werden die nun geschlossenen Sicherheitslücken im Einzelnen aufgelistet. Alleine 50 davon betreffen das WebKit, die Engine, auf der Apple mobiler Browser Safari aufbaut, während einige weitere direkt auf die die Safari-Implementierung selbst zurückzuführen sind.

Durch eine Sicherheitslücke war es Drittanbietern zum Beispiel möglich, auf Nutzerfotos zuzugreifen und auch eventuell vorhandene Geolocation-Daten herauszulesen. So konnte der Standort eines Nutzers indirekt bestimmt werden, ohne dass dieser seine Erlaubnis gegeben hat. Vier weitere Lücken betrafen das ImageIO Framework, wodurch mit Schadsoftware infizierte BMP-, TIFF- oder JPEG-Dateien in das iPhone geschleust werden konnten.

Desweiteren wurden Sicherheitslücken geschlossen, die die ferngesteuerte Verschlüsselung via MobileMe ausnutzten, auch Overflow-Probleme, die zu Abstürzen hätten führen können, wurden beseitigt.

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