iPhone 4: PR-Experten halten Rückruf für unvermeidlich

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Verschiedene Spezialisten für Krisenkommunikation, darunter ein ehemaliger Präsidentenberater, würden einen iPhone 4-Rückruf für die beste Lösung halten. Man vergleicht Apple mit dem ebenfalls gebeutelten Autobauer Toyota.

Nun sind bei Apple im Gegensatz zu Toyota noch keine Menschen ums Leben gekommen (auch wenn nicht mehr viel fehlen mag), dennoch zieht der damalige Spin Doctor von Präsident Clinton, Chris Lehane, gegenüber cultofmac.com den Vergleich mit dem Autohersteller. Er glaubt, dass Apple mehr tun müsse als einen halben Softwarefix, da der Antennenfehler, der zu Empfangsschwierigkeiten führen kann, nun einmal hardwarebedingt sei.

Krisenkommunikationsexperte Professor Matthew Seeger pflichtet ihm bei: "Apple wird gezwungen sein, das Produkt zurückzurufen. Dies ist äußerst wichtig. Das Markenimage ist das wichtigste, was Apple hat. Die ganze Sache hat das Potential, verheerend zu sein." Er glaubt aber, dass sich Apple eher dazu bereit erklären würde, Gratis-Schutzhüllen zu vergeben.

Dr. Larry Barton, Autor des Kommunikationsbuches "Crisis Leadership Now", glaubt gar, dass eine militärische Antwort vonnöten sei und meint damit wohl, dass die Bewältigung des Problems zügig und effizient geschehen sollte. Er sieht aber nicht, dass dies bislang geschehen sei. "Apple muss dieses Feuer löschen", so sein Fazit.

 

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