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iPhone 4: Softwareupdate behebt das Antennenproblem nicht

commander@giga

gizmodo.com hat sich von Apples Helpcenter Apple Care bestätigen lassen,was man auch vorher wusste. Bei Apple räumt man das Antennenproblem ein, bei dem der Empfang sinkt, sobald man das iPhone 4 auf eine bestimmte Weise hält. Das kommende Update soll lediglich die Balkenanzeige der Realität anpassen, diese waren bislang offenbar zu ungenau. Als Abhilfe empfiehlt AppleCare genau das, was es vorher schon empfohlen hat: Das iPhone entweder anders zu halten, oder sich ein "Bumper" zu kaufen, also eine Schutzhülle. Diese verhindert den Hautkontakt mit der im Rahmen eingebetteten Antenne, so dass diese funktionsfähig bleibt.

Damit hat man nun die offizielle Mitteilung, dass das Problem softwareseitig nicht zu lösen sein wird. Zunächst hieß es, dass sich bei "falscher" Verwendung lediglich die Balkenanzeige verändern würde, jedoch berichten diverse Nutzer von einer Verschlechterung des Empfangs bis hin zum Gesprächsabbruch. Der Funk-Ingenieur Gordon Cook äußerte sich gegenüber gizmodo.com: "Eine Metallantenne um das iPhone zu wickeln fordert Probleme geradezu heraus. Apple mag dies zu spät realisiert haben. Sie hatten die Wahl, das zu veröffentlichen, was sie haben oder eine verspätete Auslieferung zu riskieren. Nach Millionen ausgelieferter Geräte wäre ein Softwareupdate die einzige realistische Möglichkeit."

Unterdessen kann sich die Konkurrenz kleine Scherze nicht verkneifen. Verizon kündigt in den USA derzeit sein kommendes Andtroid-Smartphone Droid X von Motorola in ganzseiten Anzeigen, unter anderem in der New York Times, an. Neben all den anderen Featurs des Handys wird ein Punkt besonders hervorgehoben: "Und am allerwichtigsten, es erscheint mit einer doppelten Antenneneinrichtung. Die Art, die einem erlaubt, das Telefon so zu halten wie man möchte und von jedem Ort aus zu telefonieren."

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