Apple hat neben dem iPad 2 auch noch ein gründliches Line-Up der Macbook Pro Notebooks angekündigt. Für Aufsehen dürften allerdings weniger die etwas neueren CPUs und GPUs sorgen als die gemeinsam mit Intel entwickelte neue Schnittstelle Thunderbolt. Die soll nämlich so ziemlich alle anderen I/O –Schnittstellen ersetzen können.

Für die meisten anderen Kabel wird man allerdings entsprechende Adapter benötigen. Apple hat den Thunderbolt Port leider in den Display Port gesetzt, obwohl Intel ursprünglich für den USB Port entwickelt hatte. Mehr als einen Thunderbolt-Port wird es daher wohl in den Apple-Rechnern vorerst nicht geben. Mehr ist allerdings auch nicht notwendig, da man bis zu sechs Geräte an den einen Port hintereinander schalten kann. Dessen Kompatibilität ist zudem wirklich erstaunlich. So sollen Firewire- und USB-Kabel für Datenverbindungen ebenso über den Thunderbolt-Port laufen können wie die Monitor-Anschlüsse VGA, DVI oder HDMI. Fehlt eigentlich nur noch eSATA. Bis zu 10 Gbit/s schnell sollen Daten über den Thunderbolt-Port verschoben werden können (zum Vergleich: USB 2.0 schafft gerade mal 480 Mbit/s).

Neben Thunderbolt dürfte die neue Face Time HD-Frontkamera für das größte Interesse sorgen. Kombiniert mit der Face Time Software können Videochats zukünftig im Widescreen-Format und in HD-Qualität gehalten werden. Alle Macbooks Pro werden mit einem Akku ausgerüstet, der 7 h Arbeit ermöglichen soll und mit Mac OS X Snow Leopard ausgeliefert.

Das kleinste Macbook Pro mit 13“ Display wird es mit einem 2,3 GHz Dual-Core i5-Prozessor und 320 GB Festplatte für rund 1200 US-Dollar oder mit einem 2,7 GHz Dual-Core i5 und 500 GB Festplatte für rund 1500 US-Dollar geben. Auch das Macbook Pro mit 15“ Display wird es in zwei Konfigurationen geben. Entweder mit 2,0 GHz Quad-Core-Prozessor Core i7, 500 GB Festplatte und einer AMD Radeon HD 6490M Grafikkarte für rund 1800 US-Dollar oder mit einem 2,2 GHz Quad-Core-Prozessor Core i7, 750 GB Festplatte und einer AMD Radeon HD 6750M Grafikkarte für rund 2200 US-Dollar. Das Modell mit 17“ Display wird dieselbe Ausstattung wie der teurere 15-Zöller erhalten und rund 2500 US-Dollar kosten. Wer mit der fetten Grundkonfiguration noch nicht zufrieden ist, kann die Macbook Pros auch mit schnelleren Prozessoren, größerer Festplatte oder mehr Arbeitsspeicher aufrüsten.

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