Apple patentiert Sexting-App

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Es ist der ewige Kampf, den Eltern gegen ihre Sprösslinge führen: Selbstverständlich machen sich die Erziehungsberechtigen Sorgen und installieren seit Jahren diverse Filterprogramme auf die PCs ihrer Kinder, in der Hoffnung, diese unterbinden ungehörigen virtuellen Kontakt zur Aussenwelt. Und auch Smartphones finden Einzug in die Jugendzimmer der Welt, was unter anderem das Phänomen des Sexting (eine Mischung aus Sex und Texting) mit sich brachte.

Apple ist bekannt für seine strikte Ablehnung von erotischen Inhalten auf seinen mobilen Geräten und möchte auch den Austausch von ordinärer Sprache unterbinden. Deswegen hat man nun ein Patent auf eine Eltern-App angemeldet, die Eltern die Kontrolle über die Textnachrichten der Kinder geben soll. Ein Sprachfilter soll dafür sorgen, dass sich bestimmte Wörter nicht mehr tippen lassen. Darüberhinaus wird auch eine Nachricht an den Administrator/Erziehungsberechtigten gesendet.

Nun ist in Zeiten der Mutimedialität der Austausch von obszönen Texten sicher das geringte Problem, mit dem man bei der Erziehung zu kämpfen hat. Aber Apple möchte eben keine noch so kleine Lücke im Kampf für die Reinheit lassen. Und so werden sich auch diesesmal findige Jugendliche daran machen, die Filter auszutricksen. Und sei es durch die Erfindung neuer, völlig absurder Wörter, die man sonst bestenfalls im Pons Lexikon der Jugendsprache wiederfindet.

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